Verkehrssicherheit in der dunklen Jahreszeit

Sie sehen gebrochene Eisschollen und rechts zwei Personen von hinten, die auf einem schneebedeckten Steinweg stehen und auf die Eisschollen schauen.

Winter in Kolberg – Foto: Carsten Wolf

Jetzt, wo die Tage immer kürzer werden und das Wetter zunehmend rauer, gilt es als Autofahrer beim Polenurlaub an einige Besonderheiten zu denken. Immer wieder geraten Reisende aus Deutschland vollkommen unnötig in kleinere Konflikte mit der polnischen Gesetzgebung. Wer die folgenden Ratschläge beherzigt, kann so die eine oder andere Geldstrafe problemlos umgehen.

Licht: In Polen gilt das ganze Jahr über die Pflicht mit Abblendlicht zu fahren. Zwar wird tagsüber auch Tagfahrlicht geduldet. Dies gilt aber nur bei guter Sicht und außerhalb von Tunnels oder anderen baulichen Elementen, welche die Sicht einschränken. Es empfiehlt sich also sofort nach dem Grenzübertritt die Abblendlichter einzuschalten und sie bei Automodellen mit entsprechender Einstellungsmöglichkeit auch nach dem Abstellen einsatzbereit geschaltet zu lassen.

Alkohol: Die polnische Gesetzgebung ist in puncto Alkohol sowohl für Auto- als auch für Radfahrer um einiges rigider, als die deutsche. Es gilt hier die Grenze von 0,2 Promille im Blut. Seit dem 1. Juli 2017 wird der Verursacher eines Unfalls mit tödlichem Ausgang oder bei dem das Unfallopfer dauerhaft und massiv geschädigt wurde, zu mindestens zwei Jahren Gefängnisstrafe verurteilt, sollte er während des Unfallhergangs unter dem Einfluss von Alkohol oder anderen bewusstseinstrübenden Substanzen gestanden haben.

Rechtsabbieger: Der grüne Pfeil an Kreuzungen ermöglicht Autofahrern das Rechtsabbiegen auch bei roter Ampel. Anders als in Deutschland muss aber ebenso beim Leuchtpfeil wie beim einfachen Schild zunächst gestoppt und der laufende Querverkehr abgewartet werden, bevor man Abbiegen darf.

Dieser Artikel wurde in der Rubrik Allgemeine Informationen zu Polen veröäffentlicht. Permalink.

Comments are closed.