Tunnelbau zwischen Wolin und Usedom

Sie sehen eine Fähre auf blauem Wasser unter blauem Himmel. Im Hintergrund sind Bäume auf Land zu sehen.

Swinemünder Fähre nach Wolin – Carsten Wolf

In den Tunnelbau kommt Bewegung: Seit Jahrzehnten schon ist er immer wieder im Gespräch gewesen. Der Tunnel zwischen den Inseln Uznam (Usedom) und Wolin (Wollin) soll Polens einzige „Inselstadt“ direkt mit dem Mutterland verbinden. Nun ist das Vorhaben endlich in erreichbare Nähe gerückt. Am  14. April haben sich Stadtverwaltung, Infrastrukturministerium und Straßenbaubehörde endlich verständigt und einen Vertrag über die Umsetzung des Tunnelbaus unterschrieben. Die Straßenbaubehörde konnte das Vorhaben so nun zur Ausschreibung bringen. Zunächst werden Firmen aufgefordert, an einem Vorauswahlverfahren teilzunehmen. Im Anschluss geht es in die Angebotsphase. Nach Auftragserteilung haben die Bauunternehmen dann 50 Monate Zeit, das mit EU-Mitteln geförderte Projekt umzusetzen. Die Behörden gehen davon aus, dass spätestens 2022 die ersten Autos den knapp 1,5 Kilometer langen Tunnel werden nutzen können. Bisher sind Einwohner und Besucher auf eine der beiden Fährverbindungen im Stadtzentrum und im südlich gelegenen Ortsteil Karsibór (Kaseburg) angewiesen.

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