Kamien Pomorskie / Cammin – Stadtführer

Kamień Pomorski (ehemals Cammin)

Das Rathaus von kamien Pomorski

Rathaus von Kamien Pomorski - Foto: Carsten Wolf

Wie ein Stein liegt Kamień (Stein) Pomorski im Camminer Bodden. Die ehemalige Bischofsstadt ist wegen ihrer ergiebigen Solequellen heute noch anerkannter Kurort. Durch die erheblichen Zerstörungen des zweiten Weltkrieges ist die Stadt aber von Nachkriegs-Betonbauten geprägt – einige Baudenkmäler wurden wiederaufgebaut. Den schönsten Blick hat man vom Markt über eine Mole auf den Camminer Bodden mit seinen breiten Schilfgebieten.

An der Stelle einer slawische Burg aus dem 9. Jahrhundert entwickelte sich die 1124 erstmals erwähnte Stadt, in die 1174 der Bischofssitz des Bistums Wolin verlegt wurde, nach dem der bisherige Sitz in Wolin immer wieder Wikingerangriffen ausgesetzt war. 1274 erhielt Cammin die Stadtrechte, im 14. Jahrhundert wurde es Mitglied der Hanse.

Erst in Folge des westfälischen Friedens wurde Cammin brandenburgisch und später preußisch. Im Jahre 1876 wurden erstmals die reichlich sprudelnden Solequellen therapeutisch genutzt, ab 1882 wurde Cammin offizieller preußischer Kurort.

www.kamienpomorski.pl

Sehenswertes:

  • Dom St. Johannes von 1175-1375 (200 Jahre Bauzeit), mit Triptychon aus dem 15. Jahrhundert, gotischem Taufbecken und Barockorgel (3308 Pfeifen, 47 Register) von Michael Birgel aus dem Jahre 1669. Hinter dem Dom gibt es einen Klostergarten (Viridarium) mit gotischem Kreuzgang
  • Kirchenmuseum am Dom, Mo-Sa 9-18, So 9-13 Uhr
  • Bischofspalast (Palac Biskupi) aus dem 14. Jahrhundert, heute katholisches Kulturzentrum
  • Alter Markt mit gotischem Rathaus (13/14. Jahrhundert) und Seebrücke im Bodden
  • Wolliner Tor (Brama Wolińska) aus dem 13. Jahrhundert in der ul. Basztowa, im Tor das Museum der Steine, geöffnet Di-So 11-17 Uhr, im Sommer länger
  • Naturheilanstalt (Zakład Przyrodolecznie) der Kurbetriebe (Uzdrowisko) in der ul. Szpitalna

Essen und Trinken:

  • Restaurant Nad Zalewen im Hotel Staromiejski am Markt
  • Restaurant Pod Muzami im gleichnamigen Hotel am alten Markt

Übernachtungen:

  • Die komfortabelsten Übernachtungsmöglichkeiten finden sich im nahen Dziwnów, dem ehemaligen Dievenow.
Der Marktplatz von Kamien Pomorski

der Markt von Kamien Pomorski - im Hintergrund der Camminer Bodden - Foto: Carsten Wolf

Der St. Johannes-Dom von Kamien Pomorski

Der St. Johannes-Dom von Kamien Pomorski - Foto: Carsten Wolf

 

Carsten Wolf

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Treptow an der Rega / Trzebiatów – Stadtführer

Trzebiatów (ehemals Treptow an der Rega)

Der Markt von Treptow an der Rega

Treptow an der Rega / Trzebiatów - Marktplatz, Foto: Carsten Wolf

Bereits im 12. Jahrhundert gab es in einer Schleife der Rega eine slawische Wehrburg (Treptow bedeutet: von drei Seiten umflossene Burg). 1277 erhielt das wegen seiner Lage an der Kreuzung zweier Handelswege und der Rega expandierende Treptow Stadtrechte, 1287 die Schiffahrtsrechte auf der Rega, im 14. Jahrhundert wurde es Mitglied der Hanse. Die außergewöhnlichen Stadtbefestigungen sind auf einen 1449 beginnenden Streit mit dem nahen Greifenberg über die Schifffahrtsrechte auf der Rega zurückzuführen. Der Stadtkern von  Treptow mitsamt der Stadtmauer aus dem 13. Jahrhundert blieb im zweiten Weltkrieg nahezu unzerstört.

Heute gibt es einen markierten Stadtrundgang mit deutschsprachiger Beschilderung – in der Tourist-Information erhalten Sie einen kleinen Führer:

Besteigen Sie den 90 m hohen Turm der 1303-1370 erbauten Marienkirche, deren 1515 geschaffene Glocke „Maria“ mit 7,3 Tonnen zu den schwersten Glocken Polens zählt. Ihr Bruder „Gabriel“ stammt schon aus dem Jahr 1396. Genießen Sie den Ausblick bis zur 10 km entfernten Ostseeküste.

Auf dem quadratischen Marktplatz mit seinen barocken und klassizistischen Bürgerhäusern steht das 1701 errichtete Rathaus. Passieren Sie gegenüber die aus dem 14. Jahrhundert stammende Heilig-Geist-Kapelle, in der 1534 im Zuge der Reformation der Landtag der pommerschen Herzöge den Übertritt zum Protestantismus beschlossen hat und wenden Sie sich dem von Lyonel Feininger in Öl gemalten 15 m hohen Grützturm zu: Laut einer Überlieferung haben die Wächter der Stadt einen bevorstehenden Angriff der Greifenberger abgewehrt, indem sie, unvorbereitet, einen heißen Kessel Grütze vom Turm geschüttet haben sollen.

Entlang der Stadtmauer und der Rega gelangen Sie auf die gegenüberliegende Seite der Stadt.

Tourist-Information: Rynek 1 im Rathaus, 091-3872984, Mo-Fr. 10-18 Uhr, Sa. 10-14 Uhr

www.trzebiatow.pl

Sehenswertes:

  • Turm der Marienkirche, täglich 10-18 Uhr begehbar
  • Scrafitto aus dem Jahr 1653 (italienische Wandmalerei und Vorgänger des Graffiti) an einem Bürgerhaus des Marktes, das den Elefanten eines durchziehenden Wanderzirkusses zeigt), ul. Zajazdowa 26
  • Heilig-Geist-Kapelle am Markt
  • Prämonstratenserkloster von 1450, 1750 umgebaut in ein klassizistisches Schloss, heute Kulturzentrum und Galerie der Stadt Trzebiatów
  • Grützturm (Baszta Kaszana), im Sommer begehbar
  • St.Georgskloster aus dem 14. Jahrhundert, heute Wohnhaus an der Straße nach Kolberg, links gegenüber der Abzweigung zum Bahnhof.
  • Im Ortsteil Nowielice neben dem Landgasthof „Dworek nad Regą“ werden seit 1629 in einem Gestüt Pferde gezüchtet.

Essen und Trinken:

  • Restaurant Ratuszowa, Rynek 26 im Rathaus, polnische Küche
  • Restaurant im Hotel Dworek nad Regą in Nowielice, hinter dem Bahnübergang am Ortseingang links, gehobene polnische Küche

Übernachtungen:

Sehr gute Hotels finden Sie in den Badeorten Dzwirzyno und Rewal – Sie finden eine große Auswahl auf den Internetseiten des polnischen Reiseveranstalters Travelnetto

Kloster St. Georg in Treptow an der Rega

Kloster St. Georg in Treptow an der Rega - Foto: Carsten Wolf

Treptow an der Rega - Grützturm

Treptow an der Rega - Grützturm - Foto: Carsten Wolf

 

Carsten Wolf

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Trzesacz – die ins Meer stürzende Kirche von Hoff

Trzęsacz (ehemals Hoff)

Die Kirche von Hoff

Kirche von Hoff / Trzesacz

Eine im 14. Jahrhundert 1800 m vom Meer entfernt erbaute gotische Backsteinkirche verdeutlicht die Macht des Meeres: Heute steht nur noch die Rückwand an der Steilküste – der Rest des Ortes, des Kirchhofes und der eigentlichen Kirche sind schon weggerissen worden oder ins Wasser gestürzt.Lyonel Feininger hat die Kirche von Hoff in 30 Zeichnungen verewigt. In den letzten Jahren wurde die Küste mit viel Beton stabilisiert und die Kirche vor weiterer Zerstörung geschützt. An der Kirche wird die Geschichte in einem kleinen Museum multimedial aufbereitet.

Museum in Trzesacz: Multimediamuseum, ul. Klifowo 3b, Di-So 8-13 Uhr, im Sommer länger, www.muzeumtresacz.pl

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Essen auf der Anreise an die polnische Ostseeküste

Das Restaurant Pod Kogutem in Brzosowo

Restaurant Pod Kogutem in Brzsowo an der 3/E65

Entlang der beiden Hauptsrecken zur polnischen Ostseeküste gibt es keine regulären Raststätten und Sie sollten keine Haute Cusine erwarten. Dennoch gibt es gute Gelegenheiten, vernünftig zu Essen und Kaffee zu trinken:

Bei der Anreise können Sie an der Grenze an der Tankstelle “Orlen” verschiedene Kaffee-Spezialitäten vom WMF-Automaten kaufen, die recht gut schmecken. Dies gilt für alle Orlen-Tankstellen in Polen mit dem Zeichen “Le Café”. Noch besseren Kaffee gibt es an den BP-Tankstellen mit dem Zeichen “Wild Bean Coffee” – dort gibt es auch gute Snacks und Kuchenangebote.

Auf der Strecke 6/E 28 Richtung Danzig gibt es eine weitere Orlen – Le Café-Tankstelle in Ploty. Kurz vor Ploty sehen Sie auf der rechten Seite im kleinen Dorf Lisowo ein unscheinbares graues Haus: Das einfache Gasthaus “Marysienka” bietet gute polnische Küche zu tollen Preisen – Hinter dem Haus gibt es einen Parkplatz und dort treffen Sie mit Sicherheit alle die, die wissen, wo es das beste Essen an dieser Strecke gibt.

Wenn Sie über die 3/E 65 in Richtung Swinoujscie fahren, erwartet Sie in Babygoszcz die nächste Orlen – Le Café-Tankstelle. Zum Essen empfehlen wir das reetgedeckte Restaurant “Pod Kogutem” in Brzosowo, auf der linken Seite im Ortskern direkt an der 3/E 65.

Bei der Rückreise auf beiden Strecken gibt es eine neue Pausenmöglichkeit: In der Höhe von Goleniow an der 6/3, an einem Industiegebiet der Windkraftanlagenproduktion, gibt es einen McDonalds mit McCafé – hier erwarten Sie diverse Kaffeespezialitäten, fast wie beim Italiener. Und die Preise sind wesentlich günstiger als in Deutschland.

Carsten Wolf

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Dziwnowek – Hotel Maximus Spa ***

Das Hotel Maximus Spa in Wald-Dievenow (Dziwnowek)

Außenansicht des Hotel Maximus Spa in Wald-Dievenow (Dziwnowek)

Im alten Stadtteil Wald-Dievenow, dem heutigen Badeort Dziwnowek finden Sie das Hotel und Kurhotel Maximus Spa. Es liegt ruhig direkt an der Ostsee. In Dziwnowek ist nicht sehr viel los, nur in der Sommersaison kann es mal etwas lauter werden.

Das Hotel Maximus Spa hat einen großen Hallenbadbereich mit Saunenlandschaft, ein restaurant, ein Café und eine Kuranwendungsabteilung. Das Haus ist sehr beliebt, wohl auch wegen seiner kompetenten Direktorin Agnieszka Przydryga.

Genaue Informationen unter www.urlaub-anbieter.com oder auf der Hotelseite von Travel-Netto.

Carsten Wolf

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Swinemünde – Hotel Villa am Park ***

Das Hotel Villa am Park in Swinemünde

Außenansicht des Hotel Villa am Park in Swinemünde - Foto: Carsten Wolf

Nur 40 Zimmer hat dieses kleine Kurhotel zwischen der alten und neuen Promenade in Swinemünde. Die Zimmer in der Villa am Park sind hell und groß – im Haus gibt es außerdem ein Restaurant und eine kleine Kurabteilung. Besonders schön ist die Lage direkt an einem kleinen Park an den Promenaden. Zur Ostsee muß man nicht einmal eine Straße überqueren. Und die Strände sind breit und feinsandig.

Informationen bei www.urlaub-anbieter.com oder bei Travel-Netto.

Carsten Wolf

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Swinemünde – Hotel Rybniczanka ***

Das Kurhaus Rybniczanka in Swinemünde

Außenansicht des Kurhauses Rybniczanka in Swinemünde

Das Hotel Rybniczanka wird zur Zeit umfassend umgebaut. Schon in den siebziger Jahren errichtete ein  polnisches Bergwerksunternehmen in Swinoujscie das Sanatorium Rybniczanka, mit einer hervorragenden Austattung (unter anderem eigene Solequelle). Die Kurabteilung des Kurhauses Rybniczanka hat in Swinemüde den besten Ruf. Im Laufe der Jahre wurde das Haus Stück für Stück saniert, behielt aber immer den Charakter eines Kurhauses.

2011/2012 ist das Haus bis Juni geschlossen – ein Hallenbad mit Saunen wird angebaut, außerdem ein neues Restaurant und auch die Kurabteilung wird saniert. Zudem gibt es eine neue Rezeption, Lobby und Fassade.

Nach der Sanierung und Erweiterung geht im Sommer das Hotel Rybniczanka Spa in Betrieb.

weitere Informationen unter www.urlaub-anbieter.com oder bei Travel-Netto.

Carsten Wolf

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Heidebrink – Hotel Millennium ***

Das Hotel Millennium in Heidebrink

Außenansicht des Hotel Millennium in Heidebrink - Foto: Carsten Wolf

Etwas westlich von Dievenow finden Sie in Miedzywodzie, genau auf der Grenze zum Nationalpark Wolin das Kurhotel Millennium. Heidebrink ist ein sehr kleiner Badeort

Das Hotel Millennium wurde etwas außerhalb des Ortskerns erbaut, mit eigenem Strandzugang im Küstenwald. Das Hotel besteht aus drei miteinander verbundenen Teilen, mit Hallenbad, Sauna, Kurabteilung, Restaurant, Café und zwei Zimmergebäuden. Ein weitere Teil mit Zimmern ist nicht mit einem Gang angebunden. Das ganze Hotel ist sehr gepflegt und hat den Charakter einer Ferienanlage.

Weitere Informationen bei www.urlaub-anbieter.com oder bei Travel-Netto.

Carsten Wolf

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Misdroy – Hotel Baginski & Chabinka Spa ****

Das Hotel Baginski & Chabinka Spa in Misdroy von außen

Außenansicht des Hotel Baginski & Chabinka Spa in Misdroy - Foto: Carsten Wolf

Am westlichen Rand von Misdroy / Miedzyzdroje liegt im Küstenwald dieses Urlaubs- und Wellness-Hotel. Am haus vorbei führt der Fahrradweg nach Swinemünde und zur Ostsee sind es nur wenige Meter. Es gibt ein nettes Cafße und einen großen Spa-Bereich mit Hallenbad und Saunen. Die Gäste haben die Benutzung bereits im Preis.

Misdroy ist einer der beliebtesten Orte an der Ostsee in Polen, vor allem durch seine Lage am Rande des Nationalparks Wolin, also fast mitten in der Natur. Es gibt sehr schöne Möglichkeiten, zu wandern, Fahrrad zu fahren oder den Nationalpark zu erkunden.

Eine genaue Beschreibung des Hotels finden Sie unter www.urlaub-anbieter.com oder auf der Hotelseite von Travel-Netto.

Carsten Wolf

 

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Dziwnów – Hotel Stary Dziwnów ***

Das Hotel Stary Dziwnow in Dziwnow

Außenansicht des Hotel Stary Dziwnow - Foto: Carsten Wolf

Im eigenwilligen Stil einer modernen Bädervilla mit Türmchen und Fachwerk wurde dieses komfortable Hotel erbaut.

Das Stary Dziwow ist das erste Hotel mit Hallenbad und Saunen im ehemaligen Ostseebad Dievenow, einem kleinen Badeort zwischen Camminer Bodden und der Ostsee. Wie auf einer Insel liegt das Hotel zwischen Bodden und der See, umgeben von kleinen Wohnhäusern.

Im Hotel Stary Dziwnów erwartet Sie ein bekanntes Restaurant und eine große Thalgo-zertifizierte Spa-Abteilung, ein hübsches Hallenbad und Saunen. Der Ort Dziwnów ist besonders im Winter eher verschlafen.

Weitere Informationen unter www.urlaub-anbieter.com oder auf der Hotelseite bei Travelnetto.

Carsten Wolf

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