Kolberg sucht nach Lösungen für den Sand

Wie effektiv Strandrettungsmaßnahmen sein können, erleben die Einwohner des beliebten Ostseebades Kołobrzeg (Kolberg) seit gut drei Jahren. Die damals unter Wasser eingesetzten Bodenschwellen und die neuen Wellenbrecher ließen den Strand in kurzer Zeit wieder auf eine stattliche Größe anschwellen. Allerdings machte der Sand in der Folge nicht mehr nur dort Halt, wo sich die Badegäste im Sommer gerne räkeln. Immer größere Mengen der feinen Körnchen sammelten sich auch an der Strandpromenade im Osten der Stadt.

Die Stadtverwaltung stellte nun am 16. Februar ihre Pläne für eine elegante Eindämmung des Problems vor. Sogenannte Gabionen, mit Steinen gefüllte Stahlkörbe, sollen entlang der ul. Sułkowskiego in Höhe der Hotels Diune und Marine aufgestellt werden. Die 1,30 bis 1,80 hohe Anlage soll den Fuß- und Radweg vom Strandbereich trennen und so verhindern, dass der Weg langsam unter dem Sand verschwindet. Damit die Steinblöcke nicht als trennend empfunden werden, sollen sie von der Wegseite her terrassenartig ansteigen. Die Gabionen können bepflanzt und sollen mit LED-Leuchten ausgestattet werden. Darüber hinaus sollen Sitzbänke und Liegen sowie Aussichtspunkte eingerichtet werden.

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