Ausstellung lässt vergangenes Pommern wiederaufleben

Fast 600 historische Postkarten bereichern seit kurzem die Ausstellung des Mittelpommerschen Museums in Słupsk (Stolp). Sie lassen die Landschaften, Gebäude und auch das Alltagsleben der Einwohner und Touristen der pommerschen Region um Stolp bis 1945 wieder lebendig werden. Die Ausstellung ist noch bis zum 18. Oktober in der Eingangshalle des einstigen Schlosses der pommerschen Herzöge zu sehen und wird danach in die ständige Ausstellung zur Stadt- und Regionalgeschichte eingearbeitet. Die 576 Stücke stammen aus den Beständen des 2016 verstorbenen Sammlers Andrzej Szkudniewski, der in den 1990er Jahren in Słupsk begann historische Karten aufzukaufen. Die älteste der gut erhaltenen Postkarten stammt aus dem Jahre 1900, die jüngste wurde 1958 gedruckt. Ein Großteil der Stücke ist beschriftet und verschickt worden, andere blieben unberührt.

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