Zwischen Licht und Dunkelheit

Sie sehen eine leuchtende Glühbirne über Holzboden.

nachosten – trafo.org

Die aktuelle Ausstellung im Stettiner Kunstzentrum Trafo zeigt Installationen der renommierten Künstlerin Alicja Kwade. „Nach Osten“ ist die erste institutionelle Ausstellung der gebürtigen Polin in ihrem Heimatland. Präsentiert werden Werke, die dem Verhältnis von Licht und Dunkelheit gewidmet sind. Vor der postindustriellen Kulisse des ehemaligen Umspannwerkes entsteht so bis zum 28. Februar 2016 eine unnachahmliche Atmosphäre.

Im Zentrum steht die namensgebende Installation „Nach Osten“. Dem Foucault’schen Pendel gleich schwingt ein langes Seil durch den Raum an dessen Ende eine Glühbirne leuchtet. Innerhalb von 24 Stunden dreht es sich einmal um seine eigene Achse. Ein Mikrofon verstärkt das Geräusch des pendelnden Körpers. Erstmals wird diese Arbeit im Kontext früherer Videos und Installation ausgestellt, die bislang noch nie den Weg in die Öffentlichkeit fanden.

Kwade wurde 1979 im schlesischen Katowice (Kattowitz) geboren und studierte an der Universität der Künste in Berlin, wo sie bis heute lebt. Die für ihre Videoarbeiten, Installationen und Skulpturen international bekannte Künstlerin wurde bereits mehrfach für ihr Schaffen ausgezeichnet. „Nach Osten“ ist der nächste Schritt des Kunstzentrums, mit dem es die Hafenstadt Stettin auf die Bühne des internationalen Kunstgeschehens bringen will. Bereits in diesem Jahr zeigte es Arbeiten des angesagten italienischen Künstlers Nicola Samori oder des israelischen Videokünstlers Gilad Ratman. www.trafo.org

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