Neues aus Mielno – fit für den Sommer

Sie sehen einen Strandabschnitt in Mielno. Links ist eine flache Brandung, mittich der Strandstreichen mit vereinzelten Fußgänger_innen und Windschutzen. Der Himmel ist blau mit Schleierwolken.

Strand in Mielno – Foto: Carsten Wolf

Stadt und Gemeinde Mielno (Großmöllen) fiebern schon jetzt der kommenden Badesaison entgegen. Gäste erwarten im Juli und August einige Neuerungen. Schon im Juni locken Stadt und Gemeinde mit verschiedenen Veranstaltungen und der erste Badestrand eröffnet zwei Wochen vor dem offiziellen Saisonstart.

Die Stadt- und Landgemeinde zwischen Jezioro Jamno (Jamunder See) und Ostseestrand profitiert vor allem von der Zusammenlegung von Mielno und dem benachbarten Ferienort Unieście (Nest) zur Stadt Mielno. Mit Łazy (Laase), Sarbinowo (Sorenbohm), Mielenko (Klein Möllen) und Chłopy (Bauerhufen) gehören zur Gemeinde auch weitere zwar kleinere, aber ebenso traditionsreiche Seebäder. Seit der Erhebung von Mielno zur Stadt arbeiten die kommunalpolitisch Verantwortlichen gemeinsam mit der Lokalen Tourismusorganisation verstärkt an einer besseren Abstimmung der touristischen Angebote in den Teilorten. Dazu gehört auch die Vereinheitlichung der Arbeit der Touristeninformationspunkte und die Eröffnung neuer ITs. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Angebot in den Sommermonaten, dennoch wird es auch ganzjährig geöffnete Informationsbüros geben.

Insgesamt warten in der Gemeinde rund 25 Kilometer Sandstrand mit 14 offiziellen Bademöglichkeiten auf Besucher. Über 70 professionelle Rettungskräfte sollen bestmögliche Sicherheit beim Strandspaß garantieren. Mielno besitzt mit fünf bewachten Stränden das größte Angebot. Am Strandzugang von der ul. Kościuszki in Mielno werden die ersten Rettungskräfte bereits ab dem 15. Juni täglich bis 21 Uhr im Einsatz sein. Offiziell startet die Saison für die ganze Gemeinde aber am 1. Juli und endet am 29. August. In dieser Zeit werden die übrigen 15 Rettungsstationen täglich in der Zeit von 9.30 bis 17.30 besetzt sein. Wasserqualität und -temperatur sowie Wind- und Wetterbedingungen werden täglich gemessen und an den Strandzugängen veröffentlicht. Bei roter Flagge besteht aus Sicherheitsgründen ein Verbot das Meer zu betreten. Auch in diesem Jahr wird es einen offiziellen Nacktbadestrand am östlichen Ortsrand von Mielno-Unieście geben. Er erstreckt sich östlich vom Jamunder Tief (Kanal vom Jamunder See zur Ostsee) über eine Länge von 300 Metern Richtung Łazy und ist dreisprachig Polnisch, Deutsch und Englisch ausgeschildert.

Um die Verkehrsströme in der Gemeinde besser zu bewältigen, haben Woiwodschaft und Gemeinde in den vergangenen Jahren viel getan. Komplett erneuerte Zugangsstraßen, Ampeln und Verkehrsberuhigung haben auf jeden Fall schon für eine gewisse Verbesserung gesorgt. Ein weiteres Mittel ist die vor wenigen Jahren eingeführte Parkraumbewirtschaftung. Sie wird nun in der kommenden Saison leicht ausgeweitet. So ist künftig auch das Parken in der ul. Leśna in Sarbinowo sowie in der ul. Wydmowa in Mielno gebührenpflichtig. Aufgrund ihrer Lage in den Ortskernen zählen sie zur etwas teureren Zone A, in der das Parken für die erste halbe Stunde 1,50 Złoty und die erste Stunde drei Złoty (ca. 0,36/0,72 Euro) kostet.

Das Seebad Mielno (Großmöllen) hat sein Gesicht in den vergangenen Jahrzehnten kontinuierlich gewandelt. Der kleine, früher vor allem von polnischen Gästen besuchte Badeort ist auf der einen Seite um zahlreiche erstklassige Hotels, andererseits aber auch um viele Apartmentgebäude gewachsen, die sein Antlitz dauerhaft verändern. Das Publikum ist inzwischen international und im Sommer altersmäßig stark gemischt. Auf der Promenade und den angrenzenden Straßen im Ortskern von Mielno geht es lebhaft zu. Wer es etwas ruhiger bevorzugt, sollte den Ort auf jeden Fall in der Vor- oder Nachsaison besuchen. Die schöne Lage zwischen Ostsee und Jamunder See bietet zahlreiche Möglichkeiten für erholsame Spaziergänge oder Radtouren. Einige Hotels, Restaurants und Cafés haben sich inzwischen auch außerhalb der Saison auf Besuch eingestellt. Zudem kommen Aktivurlauber beim Windsurfen oder Kajakfahren auf dem Jamno auf ihre Kosten.

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