Von Wikingern und Slawen bis in die Neuzeit

Mittelalterliches Leben und alte Handwerke live erleben

Sie sehen ein altes weißes Haus mit braunen Streben und braunem Dach. Davor stehen Bäume und ein alter großer Holzwagen.

Slowinzisches Museum in Kluki – Foto: www.muzeumkluki.pl

Die historischen Freilichtmuseen in der polnischen Küstenregion veranstalten auch in diesem Jahr wieder verschiedene Vorführungen alter Traditionen und Handwerke. Zu den festen Größen zählen seit Jahren die kaschubisch-slowinzischen Dörfer Swołowo (Schwolow) und Kluki (Klucken) sowie das Zentrum der Slawen und Wikinger „Jomsborg Vineta“ bei Wolin (Wollin). Neu hinzugekommen ist 2017 das „Wikingerdorf“ im Anfang Juni in Dygowo (Degow) eröffneten Freizeitpark „Pomerania Fun Park“. Seit dem 1. Juli empfängt das als Mitmach-Museum konzipierte Dorf nahe dem beliebten Seebad Kołobrzeg (Kolberg) seine ersten Gäste.

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Das Dorf besteht aus insgesamt zehn nach Originalvorbildern erbauten Häusern. Umgeben sind sie von einem hohen Palisadenzaun, durch den ein hölzernes Tor führt. Dort können Besucher nachempfinden, wie das Alltagsleben bei den mittelalterlichen Wikingern ausgesehen haben könnte. Das Dorf wird von einer Schar von Akteuren bevölkert, die Tätigkeiten und Handwerke wie die Töpferei, das Schmieden, Weben, Kräuterkunst und die Gerberei auf Wikingerart betreiben. Als Inspiration für das Dorf dienten Grabhügel in der näheren Umgebung von Dygowo, welche dem Volk der Goten zugeschrieben werden, entfernten Vorgängern der Wikingerkultur. www.parkpomerania.pl

Das Slowinzische Museum in Kluki lädt zu einer kleinen Zeitreise ins 20. Jahrhundert ein. Wie sich das dörfliche Leben verändert hat, können Besucher vom 18. Juli bis 12. August jeweils dienstags bis sonnabends in der Zeit von 10 bis 16 Uhr erleben. Die Akteure des Dorfes zeigen beispielhaft, wie bei den Slowinzen in den Jahren 1917, 1934, 1941 und 1951 gearbeitet, gesungen und gekocht wurde. Darüber hinaus findet jeden Sonntag im Juli und August ein slowinzischer Kaffeklatsch im ehemaligen Hof der Familie Klick statt. Neben traditionellem Sonntagsgebäck warten auf Jung und Alt Kutschfahrten und verschiedene alte Spiele. Am 19. August lädt das Museum dann zum Thementag „Rund um den Fisch“ mit Vorführungen historischen Fischerhandwerks sowie Leckereien aus dem Meer und den Seen ein. 

Ähnlich geht es im Museum des Pommerschen Dorfes in Swołowo zu. Hier heißt es jeden Donnerstag im Juli und August „Leben wie vor 100 Jahren“. Das lebendige Museum lädt an diesen Tagen dazu ein, mit den Akteuren auf Tuchfühlung zu gehen. Da singt die Weberin traditionelle kaschubische Lieder bei der Arbeit, der Kurpfuscher geht auf Kräutersammlung und in der Scheune drischt der Bauer das Getreide. Besucher können am Geschehen teilnehmen, auf einfachen rustikalen Instrumenten spielen, sich um das Vieh kümmern und den Geschmack echter frischer Dickmilch kennenlernen. 

Bei den Slawen und Wikingern im Freilichtmuseen Jomsborg-Vineta gibt es den Sommer über regelmäßige Workshops in experimenteller Archäologie. Der Höhepunkt der Saison fällt auf das erste Augustwochenende. Vom 4. bis 6. August lädt der Betreiberverein zum Festival der Slawen und Wikinger ein. Die Veranstaltung findet bereits im 23. Jahr statt und zählt seit langem zu den größten ihrer Art in ganz Europa. Das diesjährige Motto lautet „Vom Bootsmacher zum Krieger“. Hunderte Akteure aus einem Dutzend Ländern lassen in originalgetreuer Kleidung die Blütezeit der einstigen Handelssiedlung am Oderhaff wieder aufleben. Sie präsentieren den Besuchern die historischen Handwerke, religiösen Rituale, das Alltagsleben und auch die Kampftechniken der Slawen und Wikinger, die hier gemeinsam lebten.

Das Fest lebt vor allem vom Mitmachfaktor. Klein und Groß können mittelalterliche Spiele ausprobieren, sich in die Waffenkunst einführen lassen und sich auch handwerklich üben. Zu den beliebtesten Aktionen des Festivals zählt der Wettbewerb um den schönsten männlichen Bart und die schönste weibliche Haartracht. Eindrucksvoll sind auch die Vorführungen von Hochzeits- und Totenzeremonien sowie eine Seeschlacht mit historischen Booten. Am Sonnabend und Sonntag findet zudem ein großes Turnier im traditionellen Bogenschießen statt. Darüber hinaus gibt es Geschichtenerzähler, die slawische und wikingische Sagen vortragen, kräuterkundliche Führungen sowie verschiedene musikalische Darbietungen.

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Hotel eröffnet Hausbrauerei

Sie sehen ein Lokal ohne Gäste. Es stehen Holztische mit Sitzgelegenheiten in einem großen Raum. An der hinteren Wand sind drei Sitzgelegenheite in große Fässerimitäte eingebaut.

Hausbrauerei „Miedziowy44“ in Swinemünde – Foto: www.swinoujskie.info

Seit Mitte Juni können Besucher des beliebten Seebades Świnoujście (Swinemünde) bei einem frisch gebrauten Bier den Sommer genießen. Das Besondere daran: Das „Miedziowy44“ (Kupfern44) wird eigens in der gleichnamigen Hausbrauerei des Hotels Interferie Medical SPA hergestellt. Der offizielle Eröffnungstermin ist erst für den Herbst vorgesehen, denn dann wird das Lokal im ehemaligen Disco Club mit einem neuen Restaurantkonzept voll durchstarten. Bis sich die Besucher dann durch die Spezialitäten altpolnischer Rezepte schlemmen können, ist das kulinarische Angebot zunächst auf – ebenso altpolnische – Gastlichkeit mit Schmalzbrot und eingelegten Gurken beschränkt. Diese gibt es aber zu jedem bestellten Glas automatisch dazu. Die drei frisch gebrauten Biersorten werden täglich ab 16.00 Uhr in der modern-urigen Atmosphäre aus Backstein, massiven Holztischen und frei stehenden „Fasslogen“ ausgeschenkt. Im Angebot sind ein Helles mit Edelhopfen aus Polen, Tschechien und Deutschland, ein unfiltriertes Weizenbier sowie ein dunkles nach Vorbild englischer Stouts gebrautes Bier. Der etwas ungewöhnliche Name spielt einerseits auf den Kapitalgeber der Interferie-Gruppe, das Bergbauunternehmen KGHM an, das sich auf die Förderung von Kupfer in der ganzen Welt spezialisiert hat. Die Zahl im Namen will andererseits die lokale Verbundenheit unterstreichen und ist eine Hommage an die 44 Inseln, welche das Stadtgebiet von Świnoujście ausmachen.

 

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Koszalin lockt mit kulinarischem Festival

Kulinarisches Festival

Kulinarisches Festival – Foto: Festiwal Kulinarny Ulica Smaków

Auf dem Altstadtmarkt der Ostseekreisstadt Koszalin (Köslin) können sich Besucher am 1. Juli regelrecht durchfuttern. Beim kulinarischen Festival „Ulica Smaków“ (Straße des Geschmacks) dreht sich in diesem Jahr alles um der Polen und Deutschen liebste Knolle. Davon, dass die Kartoffel nicht nur als zerkochte Beilage taugt, wollen professionelle Küchenchefs und Nachwuchsköche aus Polen und Deutschland überzeugen. Allen voran aber ein Eidgenosse. Kurt Scheller wurde nach 20 Jahren in internationalen Top-Positionen Anfang der 1990er Jahre in der polnischen Hauptstadt Warszawa (Warschau) sesshaft. Seitdem avancierte er mit seiner Kochakademie und zahlreichen Fernsehauftritten zu einem der bekanntesten Köche in Polen. In Koszalin will er seinem Publikum beweisen, dass traditionelle Kartoffelgerichte, wie Königsberger Klopse oder die klassische Kartoffelsuppe auch feine Gaumen verzücken können. Mit von der Partie sind auch junge Küchenzauberer von der Berliner Palladin Kochschule des ubs e.V. sowie vom Verein der Köche Mecklenburg-Vorpommerns aus Neubrandenburg. Besucher haben zudem die Möglichkeit sich von einem Profi in die Kunst des traditionellen Brotbackens einführen zu lassen. Neben zahlreichen Leckereien, regionalen und Biowaren sowie Kunsthandwerk wird es ein Mitmachangebot für Kinder und Jugendliche geben. Außerdem ringen die Vertreter der Beiräte der städtischen Siedlungsgemeinschaften von Koszalin im Rahmen eines Kochwettbewerbes um die Gunst des Publikums.

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Polens Strände mit Blauer Flagge

Sie sehen das Symbol der Blauen Fahne für ausgezeichnete Strände

Blaue Flagge – © giadophoto-Fotolia

Millionen Menschen weltweit vertrauen auf ihr Urteil. Über 4400 Strände und Marinas in 46 Ländern zertifiziert die “Blue Flag”-Organisation jedes Jahr, darunter auch  zahlreiche an der polnischen Ostseeküste. 2017 feiert die Non-Profit-Organisation mit Sitz  in Dänemarkt ihren 30. Geburtstag. Aus diesem Anlass gehört sue zu den offiziellen Partnern des Internationalen Jahres dess nachhalitgen Tourismus der Vereinten Nationen (UNO).

In diesem Rahmen will die Organisation noch deutlicher vor Ort darauf hinweisen, dass es bei ihrer Zertifizierung um mehr geht, als lediglich um eine Beurteilung der Wasserqualität. So bieten die 31 polnischen Badestrände und acht Marinas noch viel mehr. Die  Strände von Świnoujście (Swinemünde), Międzyzdroje (Misdroy), Rewal (Rewahl), Kołobrzeg (Kolberg), Ustronie Morskie (Henkenhagen), Mielno (Großmölln) und Darłowo (Rügenwalde) etwa müssen auch abgesteckte Kriterien des Umweltschutzes und -managements sowie der Umweltbildung und Sicherheitsbedingungen erfüllen.

Touristen erkennen die zertifizierten Strände und Marinas am Zeichen der Blue Flag-Organisation, einer blauen Welle auf weißem Kreis vor blauem Grund. Regelmäßige Kontrollen informieren gut sichtbar über die Wasserqualität.

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Polferries fährt wieder nach Bornholm

Sie sehen eine sehr große weiße Fähre mit der blauen Aufschrift:  Polferries.

Fähre “Cracovia” – Foto: polferries.pl

Das Fährunternehmen Polferries hat unlängst seine Flotte verstärkt. Die 2002 erbaute „Drujba“ versah bis vor kurzem ihren Dienst auf dem Schwarzen Meer und wird künftig als „Cracovia“ zwischen Świnoujście (Swinemünde) und dem schwedischen Ystad sowie dem dänischen Rønne verkehren. Damit bietet Polferries erstmals seit sieben Jahren wieder eine Tagesverbindung zur beliebten Ferieninsel Bornholm an. Zunächst steht für die 180 Meter lange und knapp 25 Meter breite Auto- und Personenfähre aber ein Modernisierungsaufenthalt im Dock auf dem Programm. Noch in dieser Saison soll sie dann an den Start gehen und bis zu 650 Passagiere, 64 Personenkraftwagen und über 120 Lastkraftwagen gleichzeitig transportieren können. www.polferries.de

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Sandskulpturen feiern die Abenteuerlust

Sie sehen eine Sandskulptur. Dargestellt ist ein liegendes Kamel, dass an Palmenblättern isst. Dahinter, auch aus Sand, sind ein Zelt mit offenem Eingang und eine Palme zu sehen.

Sandskulpturen – Foto: http://www.sandskulpturen-usedom.de

Besucher des beliebten Seebades Świnoujście (Swinemünde) werden derzeit auf der Promenade von der überlebensgroßen Skulptur Herzog Ratibors I. von Pommern begrüßt. Das Sandkunstwerk macht Werbung für eine Veranstaltung im benachbarten Ahlbeck. Bis 5. November lädt das diesjährige Usedomer Festival der Sandskulpturen ein. Die große Schau mit ihren Kunstwerken aus feinstem Sand steht in diesem Jahr ganz im Zeichen „Maritimer Abenteuer“. Auf dem deutschen Grenzparkplatz direkt am Stadtrand von Świnoujście (Swinemünde) können Besucher Sagen- und Romanfiguren rund um die Seefahrt, Geschichten von Flüssen und Meeren sowie auch Darstellungen echter Seeabenteurer besichtigen. Vom Meeresgott über Robinson Crusoe bis hin zu Arielle, der kleinen Meerjungfrau geht die Reise. Auch die polnische Legende von Wars und Sawa, den Gründern der Hauptstadt Warszawa (Warscha), oder die mittelalterliche Ostseehandelsstadt Vineta wurden von den Künstlern dargestellt. Das Ausstellungsgelände ist täglich in der Zeit von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt für Erwachsene 8,50 Euro, Ermäßigungen gibt es für Kinder, Jugendliche sowie Rentner und Studenten.

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Renovierung der Christus-Kirche geht weiter

Sie sehen eine alte Backsteinkirche mit Turm und einen Teil des Quergebäudes.

Christus-Kirche in Swinemünde – Foto: zp.pl

Sie ist das älteste noch erhaltene Gotteshaus im beliebten Seebad Świnoujście (Swinemünde). Seit mehreren Jahren wird die Christus-Kirche am plac Kościelny im Außenbereich Stück für Stück renoviert. Nachdem in der Vergangenheit bereits die Süd- und die Ostfassade instand gesetzt wurden, ist nun der Kirchturm an der Reihe. Er wurde 1881 beim Umbau im Stil der Neogotik ergänzt. Die Kirche selbst wurde 1788-92 an der Stelle eines gotischen Vorgängerbaus errichtet. Die Renovierungsarbeiten werden den Betrieb der Kirche nicht einschränken. Nötig gemacht hatte sie der Zustand des Fassadenputzes, der nach 1945 angebracht wurde und in den letzten Jahren starke Verwitterungsschäden aufwies, die bis in den Innenraum wirkten. Die erneuerten Fassaden knüpfen in ihrer Ausführung an den ursprünglichen Zustand an und verleihen der Kirche bereits jetzt ein ansprechendes und ästhetischeres Bild. Bekannt ist die Christus-Kirche insbesondere für ihre klangstarke Orgel, die jedes Jahr in den Sommermonaten im Rahmen der Swinemünder Orgelabende erklingt. Zudem birgt das Innere des Gotteshauses noch eine Besonderheit: Seit 1814 ziert den Raum das Modell einer Korvette, das von der Decke herabhängt.

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Fort Gerhard und seine tierischen Helfer

Sie sehen ein altes zweistöckiges Gemäuer aus Ziegelsteinen. Das Dach ist mit Gras bewachsen.

Fort Gerhardt – Carsten Wolf

Der Betreiberverein des Forts Gerhard in Świnoujście (Swinemünde) setzt bei der Pflege der einstigen Festungsanlage auf tierische Helfer. Während bereits seit einigen Jahren zehn Ziegen dafür sorgen, dass das Gras nicht zu hoch wächst und auch den Wildwuchs von Bäumen und Sträuchern unterbinden, sind die neuen Mitbewohner eher ungewöhnlich. Um die sichtlich trüben Wasser des alten Festungsgrabens zu säubern, haben die Vereinsmitglieder vor kurzem rund 100 Muscheln dort ausgebracht. Die Wandermuscheln, Fluss- und Großen Teichmuscheln leben von organischem Material, das im Graben den größten Anteil an der Wassertrübung hat. Auf die Idee brachte die Aktiven ein Besuch in der historischen Festung Königsberg, dem heutigen Kaliningrad, wo ebenfalls Muscheln zur Gewässereinigung eingesetzt werden. Ob sich die Weichtiere auf lange Frist im Seitenarm der Odermündung wirklich wohl fühlen und auch effektiv etwas zur Wasserverbesserung beitragen, soll der Langzeitversuch erweisen.

 

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Parken im Kurviertel gebührenpflichtig

Sie sehen im Vordergrund eine runde, mit Blumen bepflanzte Wiese. Dahinter ist eine Straße mit Bäumen und Häusern links und rechts.

Promenade zum Parken – Carsten Wolf

Wer im Seebad Świnoujście (Swinemünde) mit dem Auto unterwegs ist, muss ab Anfang Mai Änderungen im Parkzonensystem beachten. Neuerdings ist auch das Parken in weiten Bereichen des Kurviertels wieder gebührenpflichtig. Besuchern stehen in einem Karree zwischen der ul. Chrobrego, ul. Uzdrowiskowa, ul. Żeromskiego, ul. Słowackiego sowie ul. Małachowskiego rund 20 Parkautomaten zur Verfügung. Gebührenpflichtig ist darüber hinaus auch das Parken auf der ul. Wojska Polskiego von der deutsch-polnischen Grenze bis zur ul. Fredry. Das Abstellen von Fahrzeugen kostet in den genannten Parkzonen montags bis sonnabends in der Zeit von 8 bis 20 Uhr für die erste Stunde drei Złoty (ca. 0,70 Euro), für die zweite 3,60 Złoty (ca. 0,85 Euro), für die dritte 4,30 Złoty (ca. 1,00 Euro) sowie für die vierte und jede weitere angefangene Stunde wieder drei Złoty. An Sonn- und Feiertagen ist das Parken gebührenfrei.

 

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Touristische Attraktionen zum Sammeln

Sie sehen im Hintergrund ein Gewässer und Bäume, im Vordergrund viel Schilf und einen Weg mit zwei joggenden Personen

Fahrrad- und Wanderweg am Jamunder See in Mielno – Carsten Wolf

Souvenirjäger können sich über ein neues Angebot in der Region um das Seebad Mielno (Großmöllen) freuen. Die Regionale Tourismusinformation von Koszalin (Köslin) nimmt seit kurzem am Projekt „Wander Book“ teil. Das Wander Book ist ein Sammelheft für Reisende, die dort sogenannte Wander Cards der besuchten Orte einkleben können. Die aus mehreren Abschnitten bestehenden Wander Cards zeigen eine besondere Sehenswürdigkeit der jeweiligen Region. Besucher der Ostseeküste um das Seebad Mielno erhalten folgende Sehenswürdigkeiten als Wander Cards: Schaugärten Hortulus Spectabilis in Dobrzyca (Kordeshagen), Leuchtturm in Gąski (Funkenhagen), Stadtansicht Koszalin, Góra Chełmska (Gollenberg), Aussichtsturm auf dem Gollenberg, Philharmonie Koszalin, Kösliner Dom sowie das Regionalmuseum in Koszalin.

Ein Abschnitt der Wander Cards enthält jeweils zusätzlich einen Coupon mit Barcode. Wenn die Sammelseite für Barcodes gefüllt ist, kann man diese an den Herausgeber im tschechischen Liberec (Reichenberg) einsenden und so verschiedene Preise und Auszeichnungen gewinnen. Im Wander Book selbst ist zudem Platz für Bewertungen der besuchten Orte oder für auch Sonderstempel der Sehenswürdigkeiten. Gäste erhalten das Wander Book in der Touristeninformation in Koszalin für umgerechnet rund drei Euro, die einzelnen Wander Cards kosten etwa 60 Eurocent. Besonders viele Wander Cards gibt es im Herkunftsland Tschechien sowie den angrenzenden Regionen in Deutschland, Polen und der Slowakischen Republik. Im Bereich der polnischen Ostseeküste sind bereits die Gemeinden Wolin (Wollin), Rewal (Rewahl), Darłowo (Rügenwalde) sowie Sopot (Zoppot) und Gdańsk (Danzig) mit vielen Sehenswürdigkeiten vertreten. Die Homepage von Wander Book bietet die Möglichkeit, besuchte Orte auch online zu dokumentieren. www.wander-book.com

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