Düsterromantische Ausstellung

Sie sehen die Eingangstür zum Zentrum für künstlerische Aktivitäten in der Stadt Ustka. Es ist ein Backsteingebäude mit Rundbogentür. Links und rechts von der Eingangstür befinden sich Schaukästen mit Informationen zu den aktuellen Ausstellungen.

Zentrum für künstlerische Aktivitäten in Ustka – Carsten Wolff

Besucher des Seebads Ustka (Stolpmünde) erwartet ab dem 4. April eine neue Ausstellung. Hinter dem komplizierten Titel „Pod soczystym zielonym mchem, ktoś schował białe kości“ (Jemand versteckte weiße Knochen unter dem saftigen grünen Moos) verbirgt sich eine Sammelausstellung bekannter polnischer Gegenwartskünstler wie Bianka Rolando, Paweł Szeibel, Krzysztof Maniak oder Natalia Bazowska. Sie ist der zweite Teil der Reihe „Czarna Trylogia“ (Schwarze Trilogie), bei der es um die magische (Wieder-)Aneignung der Natur durch den Menschen über die Mittel der Kunst geht.

Im Zentrum steht die Auseinandersetzung mit zwei Wahrnehmungsarten entlegener Naturorte. Da ist zum einen das Bedrohliche, Dunkle und Angsteinflößende der Walddickichte, Sümpfe und einsamen Lichtungen. Auf der anderen Seite steht die romantische Versprechung der Natur als Gegengewicht zur technisierten Zivilisation des Menschen. Eine zentrale Rolle spielt dabei der Wald als Projektionsfläche alter Märchen und Mythen, wie auch als tragischer Schauplatz der Partisanenkämpfe im Zweiten Weltkrieg.

Die Künstlerinnen und Künstler haben sich intensiv mit der Thematik auseinandergesetzt und diese in Gemälden, Fotografien, Installationen, Collagen und Videos verarbeitet. Das Ergebnis ist mal idyllisch, mal verstörend, mal apokalyptisch, auf jeden Fall zum Nachdenken anregend und nie ohne den nötigen Tiefgang. Die Ausstellung ist auf drei Häuser der Ostseegalerie für Gegenwartskunst (BGSW) aufgeteilt, das Zentrum für künstlerische Aktivitäten (CAT) in Ustka sowie die Hexenbastion und die Kammergalerie in Słupsk (Stolp). Sie läuft bis zum 30. Juni.

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Verkehrssicherheit

Sie sehen einen gelben Blitzer von schräg unten fotografiert. Im Hintergrund ist strahlend blauer Himmel, nur am Rand kleine Wolken.

Blitzer – © Shutterstock_1082855783

Geschwindigkeitsbegrenzungen und damit zusammenhängende Radarkontrollen bleiben in Polen ein heißes Eisen.  2016 wurden im ganzen Land auf einen Schlag 400 stationäre Blitzer abgestellt. Den polnischen Kommunen war kurz zuvor das Betriebsrecht für die Anlagen entzogen worden. Die nun zuständige staatliche Verkehrsinspektion erhielt aber keine finanziellen Mittel für den Weiterbetrieb. In der Folge stieg die Zahl der Verkehrsunfälle erstmals seit 2011 wieder an.

Untersuchungen hatten bereits zuvor nachgewiesen, dass die Radarkontrollen einen positiven Effekt haben und an neuralgischen Punkten dazu führen, dass sich bis zu 90% der motorisierten Verkehrsteilnehmer an die vorgeschriebene Geschwindigkeitsbegrenzung halten. Nachdem vereinzelt landesweite Handmessungsaktionen durchgeführt wurden, sind inzwischen wieder viele stationäre Blitzer reaktiviert worden.

Auch für ein weiteres Sicherheitsproblem, dass insbesondere bei Verkehrsteilnehmern aus Deutschland und anderen EU-Staaten für gefährliche Verwirrung sorgt, soll in absehbarer Zeit eine Lösung gefunden werden. In Polen haben Fußgänger an Fußgängerüberwegen (Zebrastreifen) anders als bei uns erst dann Vorrang, wenn sie sich bereits auf der Fahrbahn befinden. Zwar haben verschiedene Kampagnen von Verbänden sowie verstärkte Kontrollen durch die Polizei in den vergangenen Jahren für ein Umdenken gesorgt und so räumen motorisierte Verkehrsteilnehmer insbesondere in Großstädten und den Seebädern entlang der Ostseeküste Fußgängern bereits vor dem Überqueren Vorrang ein. Dennoch dürfen sich Fußgänger derzeit nie sicher sein und müssen vor Zebrastreifen damit rechnen, das Autos weiterfahren, auch wenn sie signalisieren, dass sie die Straße queren wollen. Ein entsprechender Entwurf zu einer Gesetzesnovelle, die das polnische Recht hier angleichen soll, wird bereits seit 2016 immer wieder diskutiert und soll voraussichtlich noch in diesem Jahr beschlossen werden.

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Parken wieder gebührenpflichtig

Wer nach dem 1. Mai seinen Pkw im Seebad Świnoujście (Swinemünde) abstellen möchte, muss dafür wieder in die Tasche greifen. Denn in der Saison bis 30. September wird das Parken im Kurviertel und in ausgezeichneten Abschnitten der ul. Wojska Polskiego erneut gebührenpflichtig. Nutzer können den Aufenthalt in der Parkraumbewirtschaftungszone entweder am Automaten mit Bargeld und Kreditkarte oder über ein mobiles Endgerät zahlen. Akzeptiert werden die Anwendungen SkyCash, MoBILET und CityParkApp. Wer beim Bezahlen am Automaten oder Smartphone das Kraftfahrzeugkennzeichen angibt, muss keinen Parkzettel im Auto hinterlassen. In diesem Falle können Fahrzeugführer nach Ablauf der Parkdauer auch weitere Standzeit bequem über das mobile Endgerät hinzukaufen. Die erste halbe Stunde kostet umgerechnet etwa 0,35 Euro, die erste komplette Stunde 0,70 Euro, die zweite 0,85 Euro, die dritte Stunde etwa einen Euro, die vierte und alle folgenden dann wiederum 0,85 Euro. Die Parkraumbewirtschaftung hat das Budget des westpommerschen Kurortes in der Saison 2017 um rund eine Million Złoty (etwa 245.000 Euro) vergrößert.

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Planungen für neues Freizeitzentrum nehmen Formen an

Ozeanarium

Ozeanarium – Foto: PFI Global

Nachdem die Breslauer Investorengruppe PFI Global bereits den Stadtrat von Świnoujście (Swinemünde) von seinem Projekt überzeugen konnte, sprach sich auch das Gremium in Polens größtem Seebad Kołobrzeg (Kolberg) bereits im Juli für den Bau eines neuen Freizeitzentrums aus. Nun hat die Stadtverwaltung von Kolberg im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung eine Rechtsberatungs-kanzlei ausgewählt, welche die Planungen und den Bau des „Ozeanariums“ in den kommenden Jahren koordinieren und absichern soll. Bis spätestens 2022 soll auf einem 14 Hektar großen städtischen Grundstück ein Freizeit- und Erholungskomplex mit Meeresweltenausstellung, Veranstaltungs- und Ausstellungsräumen, Tropical Aquapark sowie SPA & Wellnessbereich entstehen. Innerhalb der nächsten 30 Wochen sollen ein Co-Investor sowie das ausführende Unternehmen ausgewählt und im Anschluss bereits mit den Bauvorbereitungsarbeiten begonnen werden. Die PFI Global hatte bereits 2014 in der niederschlesischen Hauptstadt Wrocław (Breslau) ihr erstes Ozeanarium eröffnet. Es ist in mehrere thematische Abteilungen mit insgesamt 19 Aquarien und Wasserbecken aufgeteilt und beherbergt unter anderem ein lebendiges Korallenriff.

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Verkehrssicherheit in der dunklen Jahreszeit

Sie sehen gebrochene Eisschollen und rechts zwei Personen von hinten, die auf einem schneebedeckten Steinweg stehen und auf die Eisschollen schauen.

Winter in Kolberg – Foto: Carsten Wolf

Jetzt, wo die Tage immer kürzer werden und das Wetter zunehmend rauer, gilt es als Autofahrer beim Polenurlaub an einige Besonderheiten zu denken. Immer wieder geraten Reisende aus Deutschland vollkommen unnötig in kleinere Konflikte mit der polnischen Gesetzgebung. Wer die folgenden Ratschläge beherzigt, kann so die eine oder andere Geldstrafe problemlos umgehen.

Licht: In Polen gilt das ganze Jahr über die Pflicht mit Abblendlicht zu fahren. Zwar wird tagsüber auch Tagfahrlicht geduldet. Dies gilt aber nur bei guter Sicht und außerhalb von Tunnels oder anderen baulichen Elementen, welche die Sicht einschränken. Es empfiehlt sich also sofort nach dem Grenzübertritt die Abblendlichter einzuschalten und sie bei Automodellen mit entsprechender Einstellungsmöglichkeit auch nach dem Abstellen einsatzbereit geschaltet zu lassen.

Alkohol: Die polnische Gesetzgebung ist in puncto Alkohol sowohl für Auto- als auch für Radfahrer um einiges rigider, als die deutsche. Es gilt hier die Grenze von 0,2 Promille im Blut. Seit dem 1. Juli 2017 wird der Verursacher eines Unfalls mit tödlichem Ausgang oder bei dem das Unfallopfer dauerhaft und massiv geschädigt wurde, zu mindestens zwei Jahren Gefängnisstrafe verurteilt, sollte er während des Unfallhergangs unter dem Einfluss von Alkohol oder anderen bewusstseinstrübenden Substanzen gestanden haben.

Rechtsabbieger: Der grüne Pfeil an Kreuzungen ermöglicht Autofahrern das Rechtsabbiegen auch bei roter Ampel. Anders als in Deutschland muss aber ebenso beim Leuchtpfeil wie beim einfachen Schild zunächst gestoppt und der laufende Querverkehr abgewartet werden, bevor man Abbiegen darf.

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Marina soll bis 2018 entstehen

Der Bau der neuen Marina im Swinemünder Ortsteil Łunowo (Haferhorst) soll in Kürze beginnen. Im Frühjahr dieses Jahres stellte die Verwaltung von Świnoujście die Pläne für die Neugestaltung der wassertouristischen Infrastruktur vor. Nun wurde ein Unternehmen ausgewählt, das den Bau bis zum Herbst 2018 ausführen und erfolgreich abschließen soll. Bis dahin soll in dem beschaulichen Dorf am Stettiner Haff eine Marina mit fünf Anlegern für 60 Yachten sowie 20 kleinere Boote entstehen. Neben den Anlegern wird die Firma zudem ein Mehrzweckgebäude mit sanitären Anlagen, Aussichtsterrasse und Aufenthaltsräumen bauen. Darüber hinaus sind ein Slip, ein Grillplatz und ein Rastplatz für Radfahrer und Wanderer geplant. Ebenfalls binnen eines Jahres fertiggestellt werden soll der neue Kajakanleger auf der benachbarten Halbinsel Karsibór (Kaseburg).

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Von Wikingern und Slawen bis in die Neuzeit

Mittelalterliches Leben und alte Handwerke live erleben

Sie sehen ein altes weißes Haus mit braunen Streben und braunem Dach. Davor stehen Bäume und ein alter großer Holzwagen.

Slowinzisches Museum in Kluki – Foto: www.muzeumkluki.pl

Die historischen Freilichtmuseen in der polnischen Küstenregion veranstalten auch in diesem Jahr wieder verschiedene Vorführungen alter Traditionen und Handwerke. Zu den festen Größen zählen seit Jahren die kaschubisch-slowinzischen Dörfer Swołowo (Schwolow) und Kluki (Klucken) sowie das Zentrum der Slawen und Wikinger „Jomsborg Vineta“ bei Wolin (Wollin). Neu hinzugekommen ist 2017 das „Wikingerdorf“ im Anfang Juni in Dygowo (Degow) eröffneten Freizeitpark „Pomerania Fun Park“. Seit dem 1. Juli empfängt das als Mitmach-Museum konzipierte Dorf nahe dem beliebten Seebad Kołobrzeg (Kolberg) seine ersten Gäste.

https://www.youtube.com/watc*h?v=LZtmaPozcGI

Das Dorf besteht aus insgesamt zehn nach Originalvorbildern erbauten Häusern. Umgeben sind sie von einem hohen Palisadenzaun, durch den ein hölzernes Tor führt. Dort können Besucher nachempfinden, wie das Alltagsleben bei den mittelalterlichen Wikingern ausgesehen haben könnte. Das Dorf wird von einer Schar von Akteuren bevölkert, die Tätigkeiten und Handwerke wie die Töpferei, das Schmieden, Weben, Kräuterkunst und die Gerberei auf Wikingerart betreiben. Als Inspiration für das Dorf dienten Grabhügel in der näheren Umgebung von Dygowo, welche dem Volk der Goten zugeschrieben werden, entfernten Vorgängern der Wikingerkultur. www.parkpomerania.pl

Das Slowinzische Museum in Kluki lädt zu einer kleinen Zeitreise ins 20. Jahrhundert ein. Wie sich das dörfliche Leben verändert hat, können Besucher vom 18. Juli bis 12. August jeweils dienstags bis sonnabends in der Zeit von 10 bis 16 Uhr erleben. Die Akteure des Dorfes zeigen beispielhaft, wie bei den Slowinzen in den Jahren 1917, 1934, 1941 und 1951 gearbeitet, gesungen und gekocht wurde. Darüber hinaus findet jeden Sonntag im Juli und August ein slowinzischer Kaffeklatsch im ehemaligen Hof der Familie Klick statt. Neben traditionellem Sonntagsgebäck warten auf Jung und Alt Kutschfahrten und verschiedene alte Spiele. Am 19. August lädt das Museum dann zum Thementag „Rund um den Fisch“ mit Vorführungen historischen Fischerhandwerks sowie Leckereien aus dem Meer und den Seen ein. 

Ähnlich geht es im Museum des Pommerschen Dorfes in Swołowo zu. Hier heißt es jeden Donnerstag im Juli und August „Leben wie vor 100 Jahren“. Das lebendige Museum lädt an diesen Tagen dazu ein, mit den Akteuren auf Tuchfühlung zu gehen. Da singt die Weberin traditionelle kaschubische Lieder bei der Arbeit, der Kurpfuscher geht auf Kräutersammlung und in der Scheune drischt der Bauer das Getreide. Besucher können am Geschehen teilnehmen, auf einfachen rustikalen Instrumenten spielen, sich um das Vieh kümmern und den Geschmack echter frischer Dickmilch kennenlernen. 

Bei den Slawen und Wikingern im Freilichtmuseen Jomsborg-Vineta gibt es den Sommer über regelmäßige Workshops in experimenteller Archäologie. Der Höhepunkt der Saison fällt auf das erste Augustwochenende. Vom 4. bis 6. August lädt der Betreiberverein zum Festival der Slawen und Wikinger ein. Die Veranstaltung findet bereits im 23. Jahr statt und zählt seit langem zu den größten ihrer Art in ganz Europa. Das diesjährige Motto lautet „Vom Bootsmacher zum Krieger“. Hunderte Akteure aus einem Dutzend Ländern lassen in originalgetreuer Kleidung die Blütezeit der einstigen Handelssiedlung am Oderhaff wieder aufleben. Sie präsentieren den Besuchern die historischen Handwerke, religiösen Rituale, das Alltagsleben und auch die Kampftechniken der Slawen und Wikinger, die hier gemeinsam lebten.

Das Fest lebt vor allem vom Mitmachfaktor. Klein und Groß können mittelalterliche Spiele ausprobieren, sich in die Waffenkunst einführen lassen und sich auch handwerklich üben. Zu den beliebtesten Aktionen des Festivals zählt der Wettbewerb um den schönsten männlichen Bart und die schönste weibliche Haartracht. Eindrucksvoll sind auch die Vorführungen von Hochzeits- und Totenzeremonien sowie eine Seeschlacht mit historischen Booten. Am Sonnabend und Sonntag findet zudem ein großes Turnier im traditionellen Bogenschießen statt. Darüber hinaus gibt es Geschichtenerzähler, die slawische und wikingische Sagen vortragen, kräuterkundliche Führungen sowie verschiedene musikalische Darbietungen.

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Hotel eröffnet Hausbrauerei

Sie sehen ein Lokal ohne Gäste. Es stehen Holztische mit Sitzgelegenheiten in einem großen Raum. An der hinteren Wand sind drei Sitzgelegenheite in große Fässerimitäte eingebaut.

Hausbrauerei „Miedziowy44“ in Swinemünde – Foto: www.swinoujskie.info

Seit Mitte Juni können Besucher des beliebten Seebades Świnoujście (Swinemünde) bei einem frisch gebrauten Bier den Sommer genießen. Das Besondere daran: Das „Miedziowy44“ (Kupfern44) wird eigens in der gleichnamigen Hausbrauerei des Hotels Interferie Medical SPA hergestellt. Der offizielle Eröffnungstermin ist erst für den Herbst vorgesehen, denn dann wird das Lokal im ehemaligen Disco Club mit einem neuen Restaurantkonzept voll durchstarten. Bis sich die Besucher dann durch die Spezialitäten altpolnischer Rezepte schlemmen können, ist das kulinarische Angebot zunächst auf – ebenso altpolnische – Gastlichkeit mit Schmalzbrot und eingelegten Gurken beschränkt. Diese gibt es aber zu jedem bestellten Glas automatisch dazu. Die drei frisch gebrauten Biersorten werden täglich ab 16.00 Uhr in der modern-urigen Atmosphäre aus Backstein, massiven Holztischen und frei stehenden „Fasslogen“ ausgeschenkt. Im Angebot sind ein Helles mit Edelhopfen aus Polen, Tschechien und Deutschland, ein unfiltriertes Weizenbier sowie ein dunkles nach Vorbild englischer Stouts gebrautes Bier. Der etwas ungewöhnliche Name spielt einerseits auf den Kapitalgeber der Interferie-Gruppe, das Bergbauunternehmen KGHM an, das sich auf die Förderung von Kupfer in der ganzen Welt spezialisiert hat. Die Zahl im Namen will andererseits die lokale Verbundenheit unterstreichen und ist eine Hommage an die 44 Inseln, welche das Stadtgebiet von Świnoujście ausmachen.

 

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Koszalin lockt mit kulinarischem Festival

Kulinarisches Festival

Kulinarisches Festival – Foto: Festiwal Kulinarny Ulica Smaków

Auf dem Altstadtmarkt der Ostseekreisstadt Koszalin (Köslin) können sich Besucher am 1. Juli regelrecht durchfuttern. Beim kulinarischen Festival „Ulica Smaków“ (Straße des Geschmacks) dreht sich in diesem Jahr alles um der Polen und Deutschen liebste Knolle. Davon, dass die Kartoffel nicht nur als zerkochte Beilage taugt, wollen professionelle Küchenchefs und Nachwuchsköche aus Polen und Deutschland überzeugen. Allen voran aber ein Eidgenosse. Kurt Scheller wurde nach 20 Jahren in internationalen Top-Positionen Anfang der 1990er Jahre in der polnischen Hauptstadt Warszawa (Warschau) sesshaft. Seitdem avancierte er mit seiner Kochakademie und zahlreichen Fernsehauftritten zu einem der bekanntesten Köche in Polen. In Koszalin will er seinem Publikum beweisen, dass traditionelle Kartoffelgerichte, wie Königsberger Klopse oder die klassische Kartoffelsuppe auch feine Gaumen verzücken können. Mit von der Partie sind auch junge Küchenzauberer von der Berliner Palladin Kochschule des ubs e.V. sowie vom Verein der Köche Mecklenburg-Vorpommerns aus Neubrandenburg. Besucher haben zudem die Möglichkeit sich von einem Profi in die Kunst des traditionellen Brotbackens einführen zu lassen. Neben zahlreichen Leckereien, regionalen und Biowaren sowie Kunsthandwerk wird es ein Mitmachangebot für Kinder und Jugendliche geben. Außerdem ringen die Vertreter der Beiräte der städtischen Siedlungsgemeinschaften von Koszalin im Rahmen eines Kochwettbewerbes um die Gunst des Publikums.

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Polens Strände mit Blauer Flagge

Sie sehen das Symbol der Blauen Fahne für ausgezeichnete Strände

Blaue Flagge – © giadophoto-Fotolia

Millionen Menschen weltweit vertrauen auf ihr Urteil. Über 4400 Strände und Marinas in 46 Ländern zertifiziert die „Blue Flag“-Organisation jedes Jahr, darunter auch  zahlreiche an der polnischen Ostseeküste. 2017 feiert die Non-Profit-Organisation mit Sitz  in Dänemarkt ihren 30. Geburtstag. Aus diesem Anlass gehört sue zu den offiziellen Partnern des Internationalen Jahres dess nachhalitgen Tourismus der Vereinten Nationen (UNO).

In diesem Rahmen will die Organisation noch deutlicher vor Ort darauf hinweisen, dass es bei ihrer Zertifizierung um mehr geht, als lediglich um eine Beurteilung der Wasserqualität. So bieten die 31 polnischen Badestrände und acht Marinas noch viel mehr. Die  Strände von Świnoujście (Swinemünde), Międzyzdroje (Misdroy), Rewal (Rewahl), Kołobrzeg (Kolberg), Ustronie Morskie (Henkenhagen), Mielno (Großmölln) und Darłowo (Rügenwalde) etwa müssen auch abgesteckte Kriterien des Umweltschutzes und -managements sowie der Umweltbildung und Sicherheitsbedingungen erfüllen.

Touristen erkennen die zertifizierten Strände und Marinas am Zeichen der Blue Flag-Organisation, einer blauen Welle auf weißem Kreis vor blauem Grund. Regelmäßige Kontrollen informieren gut sichtbar über die Wasserqualität.

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