Polens Strände mit Blauer Flagge

Sie sehen das Symbol der Blauen Fahne für ausgezeichnete Strände

Blaue Flagge – © giadophoto-Fotolia

Millionen Menschen weltweit vertrauen auf ihr Urteil. Über 4400 Strände und Marinas in 46 Ländern zertifiziert die “Blue Flag”-Organisation jedes Jahr, darunter auch  zahlreiche an der polnischen Ostseeküste. 2017 feiert die Non-Profit-Organisation mit Sitz  in Dänemarkt ihren 30. Geburtstag. Aus diesem Anlass gehört sue zu den offiziellen Partnern des Internationalen Jahres dess nachhalitgen Tourismus der Vereinten Nationen (UNO).

In diesem Rahmen will die Organisation noch deutlicher vor Ort darauf hinweisen, dass es bei ihrer Zertifizierung um mehr geht, als lediglich um eine Beurteilung der Wasserqualität. So bieten die 31 polnischen Badestrände und acht Marinas noch viel mehr. Die  Strände von Świnoujście (Swinemünde), Międzyzdroje (Misdroy), Rewal (Rewahl), Kołobrzeg (Kolberg), Ustronie Morskie (Henkenhagen), Mielno (Großmölln) und Darłowo (Rügenwalde) etwa müssen auch abgesteckte Kriterien des Umweltschutzes und -managements sowie der Umweltbildung und Sicherheitsbedingungen erfüllen.

Touristen erkennen die zertifizierten Strände und Marinas am Zeichen der Blue Flag-Organisation, einer blauen Welle auf weißem Kreis vor blauem Grund. Regelmäßige Kontrollen informieren gut sichtbar über die Wasserqualität.

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Polferries fährt wieder nach Bornholm

Sie sehen eine sehr große weiße Fähre mit der blauen Aufschrift:  Polferries.

Fähre “Cracovia” – Foto: polferries.pl

Das Fährunternehmen Polferries hat unlängst seine Flotte verstärkt. Die 2002 erbaute „Drujba“ versah bis vor kurzem ihren Dienst auf dem Schwarzen Meer und wird künftig als „Cracovia“ zwischen Świnoujście (Swinemünde) und dem schwedischen Ystad sowie dem dänischen Rønne verkehren. Damit bietet Polferries erstmals seit sieben Jahren wieder eine Tagesverbindung zur beliebten Ferieninsel Bornholm an. Zunächst steht für die 180 Meter lange und knapp 25 Meter breite Auto- und Personenfähre aber ein Modernisierungsaufenthalt im Dock auf dem Programm. Noch in dieser Saison soll sie dann an den Start gehen und bis zu 650 Passagiere, 64 Personenkraftwagen und über 120 Lastkraftwagen gleichzeitig transportieren können. www.polferries.de

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Sandskulpturen feiern die Abenteuerlust

Sie sehen eine Sandskulptur. Dargestellt ist ein liegendes Kamel, dass an Palmenblättern isst. Dahinter, auch aus Sand, sind ein Zelt mit offenem Eingang und eine Palme zu sehen.

Sandskulpturen – Foto: http://www.sandskulpturen-usedom.de

Besucher des beliebten Seebades Świnoujście (Swinemünde) werden derzeit auf der Promenade von der überlebensgroßen Skulptur Herzog Ratibors I. von Pommern begrüßt. Das Sandkunstwerk macht Werbung für eine Veranstaltung im benachbarten Ahlbeck. Bis 5. November lädt das diesjährige Usedomer Festival der Sandskulpturen ein. Die große Schau mit ihren Kunstwerken aus feinstem Sand steht in diesem Jahr ganz im Zeichen „Maritimer Abenteuer“. Auf dem deutschen Grenzparkplatz direkt am Stadtrand von Świnoujście (Swinemünde) können Besucher Sagen- und Romanfiguren rund um die Seefahrt, Geschichten von Flüssen und Meeren sowie auch Darstellungen echter Seeabenteurer besichtigen. Vom Meeresgott über Robinson Crusoe bis hin zu Arielle, der kleinen Meerjungfrau geht die Reise. Auch die polnische Legende von Wars und Sawa, den Gründern der Hauptstadt Warszawa (Warscha), oder die mittelalterliche Ostseehandelsstadt Vineta wurden von den Künstlern dargestellt. Das Ausstellungsgelände ist täglich in der Zeit von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt für Erwachsene 8,50 Euro, Ermäßigungen gibt es für Kinder, Jugendliche sowie Rentner und Studenten.

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Renovierung der Christus-Kirche geht weiter

Sie sehen eine alte Backsteinkirche mit Turm und einen Teil des Quergebäudes.

Christus-Kirche in Swinemünde – Foto: zp.pl

Sie ist das älteste noch erhaltene Gotteshaus im beliebten Seebad Świnoujście (Swinemünde). Seit mehreren Jahren wird die Christus-Kirche am plac Kościelny im Außenbereich Stück für Stück renoviert. Nachdem in der Vergangenheit bereits die Süd- und die Ostfassade instand gesetzt wurden, ist nun der Kirchturm an der Reihe. Er wurde 1881 beim Umbau im Stil der Neogotik ergänzt. Die Kirche selbst wurde 1788-92 an der Stelle eines gotischen Vorgängerbaus errichtet. Die Renovierungsarbeiten werden den Betrieb der Kirche nicht einschränken. Nötig gemacht hatte sie der Zustand des Fassadenputzes, der nach 1945 angebracht wurde und in den letzten Jahren starke Verwitterungsschäden aufwies, die bis in den Innenraum wirkten. Die erneuerten Fassaden knüpfen in ihrer Ausführung an den ursprünglichen Zustand an und verleihen der Kirche bereits jetzt ein ansprechendes und ästhetischeres Bild. Bekannt ist die Christus-Kirche insbesondere für ihre klangstarke Orgel, die jedes Jahr in den Sommermonaten im Rahmen der Swinemünder Orgelabende erklingt. Zudem birgt das Innere des Gotteshauses noch eine Besonderheit: Seit 1814 ziert den Raum das Modell einer Korvette, das von der Decke herabhängt.

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Fort Gerhard und seine tierischen Helfer

Sie sehen ein altes zweistöckiges Gemäuer aus Ziegelsteinen. Das Dach ist mit Gras bewachsen.

Fort Gerhardt – Carsten Wolf

Der Betreiberverein des Forts Gerhard in Świnoujście (Swinemünde) setzt bei der Pflege der einstigen Festungsanlage auf tierische Helfer. Während bereits seit einigen Jahren zehn Ziegen dafür sorgen, dass das Gras nicht zu hoch wächst und auch den Wildwuchs von Bäumen und Sträuchern unterbinden, sind die neuen Mitbewohner eher ungewöhnlich. Um die sichtlich trüben Wasser des alten Festungsgrabens zu säubern, haben die Vereinsmitglieder vor kurzem rund 100 Muscheln dort ausgebracht. Die Wandermuscheln, Fluss- und Großen Teichmuscheln leben von organischem Material, das im Graben den größten Anteil an der Wassertrübung hat. Auf die Idee brachte die Aktiven ein Besuch in der historischen Festung Königsberg, dem heutigen Kaliningrad, wo ebenfalls Muscheln zur Gewässereinigung eingesetzt werden. Ob sich die Weichtiere auf lange Frist im Seitenarm der Odermündung wirklich wohl fühlen und auch effektiv etwas zur Wasserverbesserung beitragen, soll der Langzeitversuch erweisen.

 

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Parken im Kurviertel gebührenpflichtig

Sie sehen im Vordergrund eine runde, mit Blumen bepflanzte Wiese. Dahinter ist eine Straße mit Bäumen und Häusern links und rechts.

Promenade zum Parken – Carsten Wolf

Wer im Seebad Świnoujście (Swinemünde) mit dem Auto unterwegs ist, muss ab Anfang Mai Änderungen im Parkzonensystem beachten. Neuerdings ist auch das Parken in weiten Bereichen des Kurviertels wieder gebührenpflichtig. Besuchern stehen in einem Karree zwischen der ul. Chrobrego, ul. Uzdrowiskowa, ul. Żeromskiego, ul. Słowackiego sowie ul. Małachowskiego rund 20 Parkautomaten zur Verfügung. Gebührenpflichtig ist darüber hinaus auch das Parken auf der ul. Wojska Polskiego von der deutsch-polnischen Grenze bis zur ul. Fredry. Das Abstellen von Fahrzeugen kostet in den genannten Parkzonen montags bis sonnabends in der Zeit von 8 bis 20 Uhr für die erste Stunde drei Złoty (ca. 0,70 Euro), für die zweite 3,60 Złoty (ca. 0,85 Euro), für die dritte 4,30 Złoty (ca. 1,00 Euro) sowie für die vierte und jede weitere angefangene Stunde wieder drei Złoty. An Sonn- und Feiertagen ist das Parken gebührenfrei.

 

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Touristische Attraktionen zum Sammeln

Sie sehen im Hintergrund ein Gewässer und Bäume, im Vordergrund viel Schilf und einen Weg mit zwei joggenden Personen

Fahrrad- und Wanderweg am Jamunder See in Mielno – Carsten Wolf

Souvenirjäger können sich über ein neues Angebot in der Region um das Seebad Mielno (Großmöllen) freuen. Die Regionale Tourismusinformation von Koszalin (Köslin) nimmt seit kurzem am Projekt „Wander Book“ teil. Das Wander Book ist ein Sammelheft für Reisende, die dort sogenannte Wander Cards der besuchten Orte einkleben können. Die aus mehreren Abschnitten bestehenden Wander Cards zeigen eine besondere Sehenswürdigkeit der jeweiligen Region. Besucher der Ostseeküste um das Seebad Mielno erhalten folgende Sehenswürdigkeiten als Wander Cards: Schaugärten Hortulus Spectabilis in Dobrzyca (Kordeshagen), Leuchtturm in Gąski (Funkenhagen), Stadtansicht Koszalin, Góra Chełmska (Gollenberg), Aussichtsturm auf dem Gollenberg, Philharmonie Koszalin, Kösliner Dom sowie das Regionalmuseum in Koszalin.

Ein Abschnitt der Wander Cards enthält jeweils zusätzlich einen Coupon mit Barcode. Wenn die Sammelseite für Barcodes gefüllt ist, kann man diese an den Herausgeber im tschechischen Liberec (Reichenberg) einsenden und so verschiedene Preise und Auszeichnungen gewinnen. Im Wander Book selbst ist zudem Platz für Bewertungen der besuchten Orte oder für auch Sonderstempel der Sehenswürdigkeiten. Gäste erhalten das Wander Book in der Touristeninformation in Koszalin für umgerechnet rund drei Euro, die einzelnen Wander Cards kosten etwa 60 Eurocent. Besonders viele Wander Cards gibt es im Herkunftsland Tschechien sowie den angrenzenden Regionen in Deutschland, Polen und der Slowakischen Republik. Im Bereich der polnischen Ostseeküste sind bereits die Gemeinden Wolin (Wollin), Rewal (Rewahl), Darłowo (Rügenwalde) sowie Sopot (Zoppot) und Gdańsk (Danzig) mit vielen Sehenswürdigkeiten vertreten. Die Homepage von Wander Book bietet die Möglichkeit, besuchte Orte auch online zu dokumentieren. www.wander-book.com

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Sunrise-Festival 2017 in Kolberg

Das 15. Sun-Rise-Festival vom 21. bis 23. Juli setzt in diesem Jahr vor allem auf House- und Electronic Dance Music aus den Niederlanden, Frankreich und Belgien. Die Massenveranstaltung findet im direkt am Kurviertel gelegenen Amphitheater statt und zieht jedes Jahr einige zehntausend Musikfans aus ganz Europa an. Wer es bevorzugt, seinen Ostseeaufenthalt etwas ruhiger zu verbringen, sollte den Termin unbedingt bei seiner Planung berücksichtigen.

Eintragen sollten ihn sich aber auch diejenigen, die gerne Elektronische Musik und Strandfeeling miteinander verbinden. Zu den bekanntesten Musikern der diesjährigen Ausgabe zählen der niederländische DJ Armin van Buuren, die französische Club-Legende Martin Solveig sowie der Belgier Yves V. Interessant verspricht der Auftritt des französischen Newcomers Klingande zu werden, der elektronische Rhythmen mit melodiösen Live-Instrumentaleinlagen zu einer neuen Art der Popmusik verbindet. Anlässlich des Jubiläums wird es am letzten Festivaltag zwei Bühnen geben. Tickets sind noch über die Homepage der Veranstaltung erhältlich.
www.sunrisefestival.pl

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Kolberger City-Bike

Sie sehen eine Häuserreihe. Im Vordergrund ein rötliches Backsteinhaus mit Spitzdach.

Kolberger Altstadt – Carsten Wolf

Polens größtes Seebad Kołobrzeg (Kolberg) soll noch in diesem Jahr ein attraktives Radverleih- system erhalten. Die Vorbereitungen für die Einrichtung des „Kołobrzeski Rower Miejski“ (Kolberger City-Bike) in der Stadtverwaltung laufen auf vollen Touren. Bis zum Sommer sollen auf dem Stadtgebiet insgesamt zwölf Stationen mit je zehn bequemen Tourenrädern zur Selbstleihe entstehen. Darunter auch an touristisch relevanten Orten, wie dem Bahnhof, dem Weststrand am Leuchtturm oder dem Rathaus. Derzeit wird ein Unternehmen für den Betrieb des Systems gesucht. Ähnliche Verleih- systeme gibt es bereits seit einigen Jahren in zahlreichen anderen polnischen Großstädten und Mittelzentren. Wichtigster Betreiber ist die polnische Tochter des Leipziger Unternehmens NextBike. Das Vorhaben geht auf einen Vorschlag im Rahmen des Bürgerbudgets 2015 zurück. Geplant sind in diesem Zusammenhang auch neue Radwege an den Brücken über die Parsęta (Persante).

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Elektro-Festival sucht neuen Ort

Drei Tage am Ostseestrand, ein stattliches Lineup und ein buntes Rahmenprogramm sind das Erfolgsrezept des Elektro-Festivals „Plötzlich am Meer“.
Die Macher der sommerlichen Tanz- und Chillveranstaltung sind fest in der Berliner Szene verankert.
Wegen Umweltauflagen, Problemen mit den Besucher_innen und weil die eigentlichen Urlaubsgäste in dieser Zeit “wegbleiben” findet sich unseres Wissens nach kein deutscher Badeort für diese Veranstaltung. So sind die Veranstalter schon vor Jahren nach Polen ausgewichen. Busse transportieren die deutschen Teilnehmer_innen nach Polen. In Polen findet keine Werbung statt.
Nachdem diese coole Geheimtipp-Veranstaltung zuletzt in Mrzeżyno (Treptower Deep) stattfand, stehen die Veranstalter nun mit der Stadtverwaltung von Kołobrzeg (Kolberg) in Verhandlung. So soll die diesjährige Ausgabe vom 25. bis 27. August auf dem ehemaligen Flughafen Kołobrzeg-Bagicz stattfinden.
Die Stadt wir auch die Verwaltung der nahe dem Flughafen gelegenen Siedlung Przedczele stehen dem Projekt offen gegenüber und  erhoffen sich positive Effekte für den Ort sowie die Einwohner. Hotels und Reiseveranstalter befürchten allerdings große Umsatzeinbußen in diesem Zeitraum.

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