Stadtfest (Dni Darlowa) mit Königsbesuch

Sie sehen im Vordergrund einen Teil des leeren Marktplatzes. In der Mitte steht ein mehrstöckiger Brunnen. Im Hintergrund ist ein großes helles Gebäude mit rotem Spitzdach und einem Turm mit einer Uhr. Der Himmel ist strahlend blau.

Marktplatz von Rügenwalde (Darłowo) – Foto: Carsten Wolf

Zum 707. Mal jährt sich Mitte Mai die Verleihung der Rügenwalder Stadtrechte. Das heutige Darłowo erinnert an dieses Ereignis mit dem Stadtfest, das vom 17. bis 19. Mai stattfindet. Mit Wojtek Mazolewski, einem der derzeit bekanntesten polnischen Nachwuchsjazzer, und der Chanson-Sängerin Edyta Geppert konnten die Veranstalter zwei Künstler von Weltformat für das Fest gewinnen. Das Konzert des Wojtek Mazolewski Quintets kostet umgerechnet rund sechs Euro und findet am Freitag im Kino Bajka im Rahmen der Reihe „Pociąg do Jazzu – Jazzzug“ statt. Edyta Geppert tritt am Sonntagabend bei freiem Eintritt in der Marienkirche auf.

Doch bereits zum Auftakt der Veranstaltung hat sich „hoher Besuch“ angekündigt. Zur Eröffnung am Freitagmittag wird sich der legendäre König Erik I. höchstpersönlich die Ehre geben und seinen Hofstaat in Form einer bunten Parade vom Marktplatz zum Turnierplatz am Königsschloss führen. Gleich im Anschluss lädt die Ritterbruderschaft des Stolper Landes das versammelte Volk zur Teilnahme an mittelalterlichen Spielen ein. Darüber hinaus werden die Mitglieder des historischen Vereins dem versammelten Publikum ihre Kampfkünste präsentieren. An der König-Erik-Grundschule am anderen Ende der Altstadt findet ein großes Fest mit Spiel und Spaß für Familien mit kleinen Kindern statt. Ab 16 Uhr lädt das Museum auf dem Königsschloss zur „Langen Nacht der Museen“ mit zahlreichen Sonderaktionen ein.

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Neues aus Mielno – fit für den Sommer

Sie sehen einen Strandabschnitt in Mielno. Links ist eine flache Brandung, mittich der Strandstreichen mit vereinzelten Fußgänger_innen und Windschutzen. Der Himmel ist blau mit Schleierwolken.

Strand in Mielno – Foto: Carsten Wolf

Stadt und Gemeinde Mielno (Großmöllen) fiebern schon jetzt der kommenden Badesaison entgegen. Gäste erwarten im Juli und August einige Neuerungen. Schon im Juni locken Stadt und Gemeinde mit verschiedenen Veranstaltungen und der erste Badestrand eröffnet zwei Wochen vor dem offiziellen Saisonstart.

Die Stadt- und Landgemeinde zwischen Jezioro Jamno (Jamunder See) und Ostseestrand profitiert vor allem von der Zusammenlegung von Mielno und dem benachbarten Ferienort Unieście (Nest) zur Stadt Mielno. Mit Łazy (Laase), Sarbinowo (Sorenbohm), Mielenko (Klein Möllen) und Chłopy (Bauerhufen) gehören zur Gemeinde auch weitere zwar kleinere, aber ebenso traditionsreiche Seebäder. Seit der Erhebung von Mielno zur Stadt arbeiten die kommunalpolitisch Verantwortlichen gemeinsam mit der Lokalen Tourismusorganisation verstärkt an einer besseren Abstimmung der touristischen Angebote in den Teilorten. Dazu gehört auch die Vereinheitlichung der Arbeit der Touristeninformationspunkte und die Eröffnung neuer ITs. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Angebot in den Sommermonaten, dennoch wird es auch ganzjährig geöffnete Informationsbüros geben.

Insgesamt warten in der Gemeinde rund 25 Kilometer Sandstrand mit 14 offiziellen Bademöglichkeiten auf Besucher. Über 70 professionelle Rettungskräfte sollen bestmögliche Sicherheit beim Strandspaß garantieren. Mielno besitzt mit fünf bewachten Stränden das größte Angebot. Am Strandzugang von der ul. Kościuszki in Mielno werden die ersten Rettungskräfte bereits ab dem 15. Juni täglich bis 21 Uhr im Einsatz sein. Offiziell startet die Saison für die ganze Gemeinde aber am 1. Juli und endet am 29. August. In dieser Zeit werden die übrigen 15 Rettungsstationen täglich in der Zeit von 9.30 bis 17.30 besetzt sein. Wasserqualität und -temperatur sowie Wind- und Wetterbedingungen werden täglich gemessen und an den Strandzugängen veröffentlicht. Bei roter Flagge besteht aus Sicherheitsgründen ein Verbot das Meer zu betreten. Auch in diesem Jahr wird es einen offiziellen Nacktbadestrand am östlichen Ortsrand von Mielno-Unieście geben. Er erstreckt sich östlich vom Jamunder Tief (Kanal vom Jamunder See zur Ostsee) über eine Länge von 300 Metern Richtung Łazy und ist dreisprachig Polnisch, Deutsch und Englisch ausgeschildert.

Um die Verkehrsströme in der Gemeinde besser zu bewältigen, haben Woiwodschaft und Gemeinde in den vergangenen Jahren viel getan. Komplett erneuerte Zugangsstraßen, Ampeln und Verkehrsberuhigung haben auf jeden Fall schon für eine gewisse Verbesserung gesorgt. Ein weiteres Mittel ist die vor wenigen Jahren eingeführte Parkraumbewirtschaftung. Sie wird nun in der kommenden Saison leicht ausgeweitet. So ist künftig auch das Parken in der ul. Leśna in Sarbinowo sowie in der ul. Wydmowa in Mielno gebührenpflichtig. Aufgrund ihrer Lage in den Ortskernen zählen sie zur etwas teureren Zone A, in der das Parken für die erste halbe Stunde 1,50 Złoty und die erste Stunde drei Złoty (ca. 0,36/0,72 Euro) kostet.

Das Seebad Mielno (Großmöllen) hat sein Gesicht in den vergangenen Jahrzehnten kontinuierlich gewandelt. Der kleine, früher vor allem von polnischen Gästen besuchte Badeort ist auf der einen Seite um zahlreiche erstklassige Hotels, andererseits aber auch um viele Apartmentgebäude gewachsen, die sein Antlitz dauerhaft verändern. Das Publikum ist inzwischen international und im Sommer altersmäßig stark gemischt. Auf der Promenade und den angrenzenden Straßen im Ortskern von Mielno geht es lebhaft zu. Wer es etwas ruhiger bevorzugt, sollte den Ort auf jeden Fall in der Vor- oder Nachsaison besuchen. Die schöne Lage zwischen Ostsee und Jamunder See bietet zahlreiche Möglichkeiten für erholsame Spaziergänge oder Radtouren. Einige Hotels, Restaurants und Cafés haben sich inzwischen auch außerhalb der Saison auf Besuch eingestellt. Zudem kommen Aktivurlauber beim Windsurfen oder Kajakfahren auf dem Jamno auf ihre Kosten.

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Über sieben Millionen Gäste

Kołobrzeg und Świnoujście zählten zu den beliebtesten Ferienzielen 2018

Sie sehen ein Foto längs entlang am Strand. Links sind begrünte Dünen zu sehen. In der Mitte befindet sich der Strandstreifen, der voll mit Menschen in Sommer- und Badebekleidung ist. Es gibt auch von den Urlauber_innen aufgebaute Windschutz. Rechts sieht man das dunkelblaue Meer mit Schaumwellen. Der Himmel ist strahlend lau mit kleinen Haufenwolken. Weit im Hintergrund sieht man eine hügelige Küste.

Swinemündes Strand im Sommer – Foto: Carsten Wolf

Das Marschallamt der Woiwodschaft Zachodniopomorskie (Westpommern) hat unlängst über die offiziellen Zahlen der touristischen Übernachtungen im vergangenen Jahr informiert. Demnach lagen Polens größte Seebäder Kołobrzeg (Kolberg) und Świnoujście (Swinemünde) erneut unter den Spitzenreitern auf Platz Drei und Sieben. Schon die Auszählungen der ersten Jahreshälfte hatten steigende Tendenzen aufgezeigt. Im gesamten Jahr legte Kołobrzeg mit über fünf Millionen Übernachtungen knapp zehn Prozent im Vorjahresvergleich zu, in Świnoujście waren es mit etwas über zwei Millionen Gästen immerhin noch sechs Prozent mehr als 2017. Wenn es um das Verhältnis der Einwohnerzahl zu Übernachtungen geht, dann liegen Kołobrzeg und Świnoujście sogar an erster und zweiter Stelle im polenweiten Vergleich. Die gesamte Woiwodschaft Zachodniopomorskie konnte mit 15,5 Millionen Übernachtungen ein Plus von fast acht Prozent im Vergleich zu 2017 verbuchen. Damit liegt die Region weiterhin an erster Stelle aller polnischen Woiwodschaften.

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Ein Gigant kommt nach Świnoujście

Auf dem Bild sehen sie im Hintergrund den riesigen Original-Traditionssegler mit 4 Masten und 4 gespannten Segeln. Dahinter ist nur leicht bewölkter blauer Himmel zu sehen. Im Vordergrund schwimmen drei kleine, mit Menschen besetzte Boote im Wasser.

STS Sedov – Traditionssegler – Foto: Wikipedia

Nicht nur eingefleischte Segelfans werden beeindruckt sein. Am 18. und 19. Mai legt mit der STS Sedov der größte noch fahrende Original-Traditionssegler der Welt im beliebten Seebad Świnoujście (Swinemünde) an. 1921 als Kommodore Johnsen in Kiel vom Stapel gelaufen, kam sie nach 1945 als Reparationsleistung an die Sowjetunion. Seitdem wird die Stahlbark mit vier Masten als Segelschulschiff genutzt. Ihr heutiger Heimathafen ist Kaliningrad (Königsberg). Die Sedov ist über 117 Meter lang, knapp 15 Meter breit und besitzt einen Tiefgang von bis zu 6,30 Metern. Sie bietet Platz für bis zu 320 Personen Besatzung und Gäste. Das Schiff wird am Wybrzeże Władysława IV auf Höhe des Hafenamtes anlegen. Große und kleine Landratten sind herzlich zur ausgiebigen Besichtigung eingeladen.

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Ausdrucksvolle Farben

Sie sehen im Hintergrund das Regionale Kulturzentrum in Kolberg, dessen Front komplett verglasst ist. Das Eingangsschild ist grün. Im Vordergrund sind zwei Stühle aus Holz aufgebaut. An einem steht ein Cello, auf dem anderen liegt eine Geige

Regionales Kulturzentrum in Kolberg – Carsten Wolff

Vom 4. April bis 12. Mai zeigt das Regionale Kulturzentrum RCK in Polens größtem Seebad Kołobrzeg (Kolberg) eine neue Ausstellung. Die Werkschau zeigt Gemälde und Zeichnungen von Małgorzata Chmielowska. Die Absolventin der Kunstakademie Poznań (Posen) ist als Kunstlehrerin am Gymnasium der plastischen Künste in Koszalin (Köslin) tätig, das sie als Schülerin selbst besuchte. Seit den 1990er Jahren sind ihre Werke in unzähligen Gruppen- und zahlreichen Einzelausstellungen in Polen und anderen Ländern zu sehen gewesen. Ihre Bilder bewegen sich auf der Grenze zwischen Gegenständlichem und Abstraktem. Als Inspiration dienen ihr die Natur und deren Gewalten. Besonders eindrucksvoll ist ihre Verwendung kräftig ausdrucksvoller Farben, die aber nie ins Brutale oder Unharmonische abdriften. Bei ihren Landschaftsbildern und Darstellungen menschlicher Körper sowie den rein abstrakten Gemälden kommen zudem unterschiedliche Oberflächenstrukturen zum Einsatz.

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Düsterromantische Ausstellung

Sie sehen die Eingangstür zum Zentrum für künstlerische Aktivitäten in der Stadt Ustka. Es ist ein Backsteingebäude mit Rundbogentür. Links und rechts von der Eingangstür befinden sich Schaukästen mit Informationen zu den aktuellen Ausstellungen.

Zentrum für künstlerische Aktivitäten in Ustka – Carsten Wolff

Besucher des Seebads Ustka (Stolpmünde) erwartet ab dem 4. April eine neue Ausstellung. Hinter dem komplizierten Titel „Pod soczystym zielonym mchem, ktoś schował białe kości“ (Jemand versteckte weiße Knochen unter dem saftigen grünen Moos) verbirgt sich eine Sammelausstellung bekannter polnischer Gegenwartskünstler wie Bianka Rolando, Paweł Szeibel, Krzysztof Maniak oder Natalia Bazowska. Sie ist der zweite Teil der Reihe „Czarna Trylogia“ (Schwarze Trilogie), bei der es um die magische (Wieder-)Aneignung der Natur durch den Menschen über die Mittel der Kunst geht.

Im Zentrum steht die Auseinandersetzung mit zwei Wahrnehmungsarten entlegener Naturorte. Da ist zum einen das Bedrohliche, Dunkle und Angsteinflößende der Walddickichte, Sümpfe und einsamen Lichtungen. Auf der anderen Seite steht die romantische Versprechung der Natur als Gegengewicht zur technisierten Zivilisation des Menschen. Eine zentrale Rolle spielt dabei der Wald als Projektionsfläche alter Märchen und Mythen, wie auch als tragischer Schauplatz der Partisanenkämpfe im Zweiten Weltkrieg.

Die Künstlerinnen und Künstler haben sich intensiv mit der Thematik auseinandergesetzt und diese in Gemälden, Fotografien, Installationen, Collagen und Videos verarbeitet. Das Ergebnis ist mal idyllisch, mal verstörend, mal apokalyptisch, auf jeden Fall zum Nachdenken anregend und nie ohne den nötigen Tiefgang. Die Ausstellung ist auf drei Häuser der Ostseegalerie für Gegenwartskunst (BGSW) aufgeteilt, das Zentrum für künstlerische Aktivitäten (CAT) in Ustka sowie die Hexenbastion und die Kammergalerie in Słupsk (Stolp). Sie läuft bis zum 30. Juni.

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Verkehrssicherheit

Sie sehen einen gelben Blitzer von schräg unten fotografiert. Im Hintergrund ist strahlend blauer Himmel, nur am Rand kleine Wolken.

Blitzer – © Shutterstock_1082855783

Geschwindigkeitsbegrenzungen und damit zusammenhängende Radarkontrollen bleiben in Polen ein heißes Eisen.  2016 wurden im ganzen Land auf einen Schlag 400 stationäre Blitzer abgestellt. Den polnischen Kommunen war kurz zuvor das Betriebsrecht für die Anlagen entzogen worden. Die nun zuständige staatliche Verkehrsinspektion erhielt aber keine finanziellen Mittel für den Weiterbetrieb. In der Folge stieg die Zahl der Verkehrsunfälle erstmals seit 2011 wieder an.

Untersuchungen hatten bereits zuvor nachgewiesen, dass die Radarkontrollen einen positiven Effekt haben und an neuralgischen Punkten dazu führen, dass sich bis zu 90% der motorisierten Verkehrsteilnehmer an die vorgeschriebene Geschwindigkeitsbegrenzung halten. Nachdem vereinzelt landesweite Handmessungsaktionen durchgeführt wurden, sind inzwischen wieder viele stationäre Blitzer reaktiviert worden.

Auch für ein weiteres Sicherheitsproblem, dass insbesondere bei Verkehrsteilnehmern aus Deutschland und anderen EU-Staaten für gefährliche Verwirrung sorgt, soll in absehbarer Zeit eine Lösung gefunden werden. In Polen haben Fußgänger an Fußgängerüberwegen (Zebrastreifen) anders als bei uns erst dann Vorrang, wenn sie sich bereits auf der Fahrbahn befinden. Zwar haben verschiedene Kampagnen von Verbänden sowie verstärkte Kontrollen durch die Polizei in den vergangenen Jahren für ein Umdenken gesorgt und so räumen motorisierte Verkehrsteilnehmer insbesondere in Großstädten und den Seebädern entlang der Ostseeküste Fußgängern bereits vor dem Überqueren Vorrang ein. Dennoch dürfen sich Fußgänger derzeit nie sicher sein und müssen vor Zebrastreifen damit rechnen, das Autos weiterfahren, auch wenn sie signalisieren, dass sie die Straße queren wollen. Ein entsprechender Entwurf zu einer Gesetzesnovelle, die das polnische Recht hier angleichen soll, wird bereits seit 2016 immer wieder diskutiert und soll voraussichtlich noch in diesem Jahr beschlossen werden.

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Parken wieder gebührenpflichtig

Wer nach dem 1. Mai seinen Pkw im Seebad Świnoujście (Swinemünde) abstellen möchte, muss dafür wieder in die Tasche greifen. Denn in der Saison bis 30. September wird das Parken im Kurviertel und in ausgezeichneten Abschnitten der ul. Wojska Polskiego erneut gebührenpflichtig. Nutzer können den Aufenthalt in der Parkraumbewirtschaftungszone entweder am Automaten mit Bargeld und Kreditkarte oder über ein mobiles Endgerät zahlen. Akzeptiert werden die Anwendungen SkyCash, MoBILET und CityParkApp. Wer beim Bezahlen am Automaten oder Smartphone das Kraftfahrzeugkennzeichen angibt, muss keinen Parkzettel im Auto hinterlassen. In diesem Falle können Fahrzeugführer nach Ablauf der Parkdauer auch weitere Standzeit bequem über das mobile Endgerät hinzukaufen. Die erste halbe Stunde kostet umgerechnet etwa 0,35 Euro, die erste komplette Stunde 0,70 Euro, die zweite 0,85 Euro, die dritte Stunde etwa einen Euro, die vierte und alle folgenden dann wiederum 0,85 Euro. Die Parkraumbewirtschaftung hat das Budget des westpommerschen Kurortes in der Saison 2017 um rund eine Million Złoty (etwa 245.000 Euro) vergrößert.

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Planungen für neues Freizeitzentrum nehmen Formen an

Ozeanarium

Ozeanarium – Foto: PFI Global

Nachdem die Breslauer Investorengruppe PFI Global bereits den Stadtrat von Świnoujście (Swinemünde) von seinem Projekt überzeugen konnte, sprach sich auch das Gremium in Polens größtem Seebad Kołobrzeg (Kolberg) bereits im Juli für den Bau eines neuen Freizeitzentrums aus. Nun hat die Stadtverwaltung von Kolberg im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung eine Rechtsberatungs-kanzlei ausgewählt, welche die Planungen und den Bau des „Ozeanariums“ in den kommenden Jahren koordinieren und absichern soll. Bis spätestens 2022 soll auf einem 14 Hektar großen städtischen Grundstück ein Freizeit- und Erholungskomplex mit Meeresweltenausstellung, Veranstaltungs- und Ausstellungsräumen, Tropical Aquapark sowie SPA & Wellnessbereich entstehen. Innerhalb der nächsten 30 Wochen sollen ein Co-Investor sowie das ausführende Unternehmen ausgewählt und im Anschluss bereits mit den Bauvorbereitungsarbeiten begonnen werden. Die PFI Global hatte bereits 2014 in der niederschlesischen Hauptstadt Wrocław (Breslau) ihr erstes Ozeanarium eröffnet. Es ist in mehrere thematische Abteilungen mit insgesamt 19 Aquarien und Wasserbecken aufgeteilt und beherbergt unter anderem ein lebendiges Korallenriff.

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Verkehrssicherheit in der dunklen Jahreszeit

Sie sehen gebrochene Eisschollen und rechts zwei Personen von hinten, die auf einem schneebedeckten Steinweg stehen und auf die Eisschollen schauen.

Winter in Kolberg – Foto: Carsten Wolf

Jetzt, wo die Tage immer kürzer werden und das Wetter zunehmend rauer, gilt es als Autofahrer beim Polenurlaub an einige Besonderheiten zu denken. Immer wieder geraten Reisende aus Deutschland vollkommen unnötig in kleinere Konflikte mit der polnischen Gesetzgebung. Wer die folgenden Ratschläge beherzigt, kann so die eine oder andere Geldstrafe problemlos umgehen.

Licht: In Polen gilt das ganze Jahr über die Pflicht mit Abblendlicht zu fahren. Zwar wird tagsüber auch Tagfahrlicht geduldet. Dies gilt aber nur bei guter Sicht und außerhalb von Tunnels oder anderen baulichen Elementen, welche die Sicht einschränken. Es empfiehlt sich also sofort nach dem Grenzübertritt die Abblendlichter einzuschalten und sie bei Automodellen mit entsprechender Einstellungsmöglichkeit auch nach dem Abstellen einsatzbereit geschaltet zu lassen.

Alkohol: Die polnische Gesetzgebung ist in puncto Alkohol sowohl für Auto- als auch für Radfahrer um einiges rigider, als die deutsche. Es gilt hier die Grenze von 0,2 Promille im Blut. Seit dem 1. Juli 2017 wird der Verursacher eines Unfalls mit tödlichem Ausgang oder bei dem das Unfallopfer dauerhaft und massiv geschädigt wurde, zu mindestens zwei Jahren Gefängnisstrafe verurteilt, sollte er während des Unfallhergangs unter dem Einfluss von Alkohol oder anderen bewusstseinstrübenden Substanzen gestanden haben.

Rechtsabbieger: Der grüne Pfeil an Kreuzungen ermöglicht Autofahrern das Rechtsabbiegen auch bei roter Ampel. Anders als in Deutschland muss aber ebenso beim Leuchtpfeil wie beim einfachen Schild zunächst gestoppt und der laufende Querverkehr abgewartet werden, bevor man Abbiegen darf.

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